Der (Un-)Sinn eines geringen Körperfettanteils

Oct 1, 2023

Der (Un-)Sinn eines geringen Körperfettanteils
Oct 1, 2023

Der (Un-)Sinn eines geringen Körperfettanteils

Oct 1, 2023

„Von RadfahrerInnen um mich herum höre ich ständig, dass man umso schneller fährt, je weniger Gewicht man hat. Stimmt das wirklich?“
Es stimmt tatsächlich, dass das Gewicht – in Kombination mit einem niedrigen Körperfettanteil – einer der einfachsten Leistungsfaktoren im Radsport ist. Ein geringer Fettanteil sorgt beispielsweise dafür, dass du kraftvoller und effizienter den Berg hochkommst. Zu viel Gewicht zu verlieren ist jedoch auch nicht gut. Vor allem im Profiradsport scheint der Drang zur Gewichtsreduktion extreme Züge angenommen zu haben. Besonders bei den großen Rundfahrten sind es die Fliegengewichte, die das Rennen bestimmen. Ein extrem niedriges Gewicht hat allerdings auch seine Kehrseite.
Gewichtsverlust beim Radfahren
Zunächst einmal ist es mental extrem hart, über einen langen Zeitraum an einem sehr strengen Trainings- und Ernährungsplan festzuhalten. Das erklärt auch die Gewichtsschwankungen bei vielen FavoritInnen auf den Gesamtsieg. Darüber hinaus können sich die Hormonfunktionen verschlechtern, was zu einer verringerten Produktion von Östrogen bei Frauen und Testosteron bei Männern führt. Im Frauenradsport ist das Ausbleiben der Menstruation aufgrund eines extrem niedrigen Gewichts und Fettanteils leider immer noch keine Seltenheit.
Durch diese eingeschränkten Hormonfunktionen droht zudem Knochenabbau (Osteoporose). Die Folge: Bei Stürzen kommt es schneller zu Brüchen. Zudem leidet das Immunsystem, wodurch man schneller krank wird. Dies kann die mühsam erarbeitete Leistungssteigerung komplett zunichte machen.
Wenn du mit völlig leerem Magen zu intensiv trainierst, verbrennt dein Körper neben dem Fettgewebe auch wertvolles Eiweiß. Dadurch sinkt – neben deinem Gewicht – auch deine Kraft.
Fazit: Fettanteil und Radfahren
Nicht alle Effekte einer Gewichtsabnahme sind förderlich für deine Leistung auf dem Rad. Achte unbedingt auf einen ausgewogenen Ernährungsplan. Schließlich benötigen RadfahrerInnen enorme Mengen an Energie, um ihre Leistung zu bringen. Gar nichts zu essen, ist also absolut keine Option.
„Von RadfahrerInnen um mich herum höre ich ständig, dass man umso schneller fährt, je weniger Gewicht man hat. Stimmt das wirklich?“
Es stimmt tatsächlich, dass das Gewicht – in Kombination mit einem niedrigen Körperfettanteil – einer der einfachsten Leistungsfaktoren im Radsport ist. Ein geringer Fettanteil sorgt beispielsweise dafür, dass du kraftvoller und effizienter den Berg hochkommst. Zu viel Gewicht zu verlieren ist jedoch auch nicht gut. Vor allem im Profiradsport scheint der Drang zur Gewichtsreduktion extreme Züge angenommen zu haben. Besonders bei den großen Rundfahrten sind es die Fliegengewichte, die das Rennen bestimmen. Ein extrem niedriges Gewicht hat allerdings auch seine Kehrseite.
Gewichtsverlust beim Radfahren
Zunächst einmal ist es mental extrem hart, über einen langen Zeitraum an einem sehr strengen Trainings- und Ernährungsplan festzuhalten. Das erklärt auch die Gewichtsschwankungen bei vielen FavoritInnen auf den Gesamtsieg. Darüber hinaus können sich die Hormonfunktionen verschlechtern, was zu einer verringerten Produktion von Östrogen bei Frauen und Testosteron bei Männern führt. Im Frauenradsport ist das Ausbleiben der Menstruation aufgrund eines extrem niedrigen Gewichts und Fettanteils leider immer noch keine Seltenheit.
Durch diese eingeschränkten Hormonfunktionen droht zudem Knochenabbau (Osteoporose). Die Folge: Bei Stürzen kommt es schneller zu Brüchen. Zudem leidet das Immunsystem, wodurch man schneller krank wird. Dies kann die mühsam erarbeitete Leistungssteigerung komplett zunichte machen.
Wenn du mit völlig leerem Magen zu intensiv trainierst, verbrennt dein Körper neben dem Fettgewebe auch wertvolles Eiweiß. Dadurch sinkt – neben deinem Gewicht – auch deine Kraft.
Fazit: Fettanteil und Radfahren
Nicht alle Effekte einer Gewichtsabnahme sind förderlich für deine Leistung auf dem Rad. Achte unbedingt auf einen ausgewogenen Ernährungsplan. Schließlich benötigen RadfahrerInnen enorme Mengen an Energie, um ihre Leistung zu bringen. Gar nichts zu essen, ist also absolut keine Option.
„Von RadfahrerInnen um mich herum höre ich ständig, dass man umso schneller fährt, je weniger Gewicht man hat. Stimmt das wirklich?“
Es stimmt tatsächlich, dass das Gewicht – in Kombination mit einem niedrigen Körperfettanteil – einer der einfachsten Leistungsfaktoren im Radsport ist. Ein geringer Fettanteil sorgt beispielsweise dafür, dass du kraftvoller und effizienter den Berg hochkommst. Zu viel Gewicht zu verlieren ist jedoch auch nicht gut. Vor allem im Profiradsport scheint der Drang zur Gewichtsreduktion extreme Züge angenommen zu haben. Besonders bei den großen Rundfahrten sind es die Fliegengewichte, die das Rennen bestimmen. Ein extrem niedriges Gewicht hat allerdings auch seine Kehrseite.
Gewichtsverlust beim Radfahren
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Durch diese eingeschränkten Hormonfunktionen droht zudem Knochenabbau (Osteoporose). Die Folge: Bei Stürzen kommt es schneller zu Brüchen. Zudem leidet das Immunsystem, wodurch man schneller krank wird. Dies kann die mühsam erarbeitete Leistungssteigerung komplett zunichte machen.
Wenn du mit völlig leerem Magen zu intensiv trainierst, verbrennt dein Körper neben dem Fettgewebe auch wertvolles Eiweiß. Dadurch sinkt – neben deinem Gewicht – auch deine Kraft.
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