Welcher Power Meter passt am besten zu mir?

May 20, 2021

Welcher Power Meter passt am besten zu mir?
May 20, 2021

Welcher Power Meter passt am besten zu mir?

May 20, 2021

Das ist vielleicht eine der am häufigsten gestellten Fragen. Auch wenn wir dir keine konkrete Kaufberatung für einen Leistungsmesser geben – schon allein, weil wir deinen Geldbeutel nicht kennen –, gibt es doch ein paar wichtige Aspekte zu beachten. Wenn du diese Tipps bei deiner Suche berücksichtigst, fällt dir die Entscheidung am Ende bestimmt viel leichter.
Was misst ein Leistungsmesser überhaupt?
Ein Leistungsmesser ist im Grunde nichts anderes als ein hauchdünner Metallstreifen (der Dehnungsmessstreifen), der misst, wie stark er sich unter Krafteinwirkung verformt. Um die Leistung zu berechnen, muss das Gerät auch deine Trittfrequenz (Umdrehungen pro Minute) kennen, denn Kraft mal Geschwindigkeit ergibt Leistung. Durch die richtige Kalibrierung – also das Zusammenspiel aus Verformungsmessung und Trittfrequenz – wird ein Wert ermittelt und an deinen Radcomputer gesendet, der dir deine erbrachte Leistung anzeigt. Dieses Prinzip ist bei jedem Powermeter gleich, der Sensor kann jedoch an verschiedenen Stellen deines Rads sitzen.
Kompatibilität
Die Leistung kann am Innenlager oder Kurbelstern (SRM, Quarq, Rotor, Power2Max), an den Kurbelarmen (Shimano, Stages, 4iiii), den Pedalen (Garmin, Favero, Powertap) oder an der Hinterradnabe (Powertap) gemessen werden. Es gibt noch andere, exotischere Lösungen auf dem Markt, die sich jedoch in puncto Zuverlässigkeit und Messgenauigkeit nicht wirklich gegen die etablierten Systeme durchsetzen können (dazu gleich mehr). Ein Hinterrad oder Pedale sind superleicht zu montieren, allerdings bist du dann genau an dieses Laufrad oder das spezifische Pedalsystem gebunden. Ein Kurbelstern- oder Kurbelsatzsystem erfordert etwas mehr Montageaufwand – oft musst du die gesamte Kurbelgarnitur austauschen –, befreit dich dafür aber von diesen Einschränkungen.
Zuverlässigkeit des Powermeters
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Zuverlässigkeit. Misst der Leistungsmesser wirklich das, was er soll? Wenn du mit 200 Watt in die Pedale trittst, zeigt das Gerät dann auch 200 Watt an? Es gibt unzählige Blogs, die die Messwerte verschiedener Powermeter vergleichen. Das wirkt extrem wichtig, ist es in der Praxis aber gar nicht so sehr. Ein Leistungsmesser ist vor allem dein persönliches Werkzeug, um dich zu verbessern und deine eigenen Werte miteinander zu vergleichen. Wenn dein Powermeter immer um 20 Watt danebenliegt, ist das halb so wild. Du darfst deine Werte dann nur nicht eins zu eins mit denen anderer vergleichen. Genau deshalb reicht ein günstigerer, einseitiger Leistungsmesser für fast alle Freizeit-RadfahrerInnen völlig aus. Ein einseitiger Powermeter wird nur auf der Nicht-Antriebsseite montiert und verdoppelt den dort gemessenen Wert einfach. Diesen Faktor kannst du oft über deinen Radcomputer anpassen. Zwar tritt niemand dauerhaft mit dem linken Bein exakt 50 % der Gesamtleistung – solange du deine Werte aber mit deinen eigenen früheren Daten auf demselben Gerät vergleichst, spielt diese kleine Abweichung keine Rolle.
Reproduzierbarkeit (Wiederholgenauigkeit)
Ein echtes Problem ist es hingegen, wenn dein Powermeter an einem Tag bei gleicher Belastung 200 Watt anzeigt und am nächsten Tag 220 Watt. Hier kommt es auf die Zuverlässigkeit der Wiederholmessung an. Wenn beispielsweise die Batterie schwächer wird und die Spannung sinkt, neigen fast alle Powermeter zu größeren Schwankungen. Generell gilt: Ganz neue Leistungsmesser, die frisch auf den Markt kommen, haben in diesem Bereich oft noch Kinderkrankheiten. Es braucht meist ein paar Produktgenerationen, bis all die kleinen Fehler entdeckt und behoben sind.
Unser Tipp für deinen Powermeter-Kauf
Kauf dir einen Leistungsmesser, der sich ohne großen Aufwand und tiefgreifende Umbauten an dein Rad montieren lässt. Wenn du bereits eine Shimano-Kurbel fährst, frag dich selbst, ob du sie wirklich gegen ein SRAM- oder Rotor-System austauschen willst. Wahrscheinlich eher nicht. Setze außerdem auf ein Modell, das sich schon eine Weile auf dem Markt bewährt und seine Kinderkrankheiten hinter sich gelassen hat. Wenn ein einseitiges System zu deiner aktuellen Kurbel passt und du vor allem deine eigene Leistung im Blick behalten willst, fährst du damit absolut richtig. Wenn es dir hingegen wichtig ist, den Powermeter schnell zwischen deinem Zeitfahrrad und deinem Rennrad wechseln zu können, ist ein Pedalsystem oder eine Hinterradnabe die flexibelste Wahl.
Das ist vielleicht eine der am häufigsten gestellten Fragen. Auch wenn wir dir keine konkrete Kaufberatung für einen Leistungsmesser geben – schon allein, weil wir deinen Geldbeutel nicht kennen –, gibt es doch ein paar wichtige Aspekte zu beachten. Wenn du diese Tipps bei deiner Suche berücksichtigst, fällt dir die Entscheidung am Ende bestimmt viel leichter.
Was misst ein Leistungsmesser überhaupt?
Ein Leistungsmesser ist im Grunde nichts anderes als ein hauchdünner Metallstreifen (der Dehnungsmessstreifen), der misst, wie stark er sich unter Krafteinwirkung verformt. Um die Leistung zu berechnen, muss das Gerät auch deine Trittfrequenz (Umdrehungen pro Minute) kennen, denn Kraft mal Geschwindigkeit ergibt Leistung. Durch die richtige Kalibrierung – also das Zusammenspiel aus Verformungsmessung und Trittfrequenz – wird ein Wert ermittelt und an deinen Radcomputer gesendet, der dir deine erbrachte Leistung anzeigt. Dieses Prinzip ist bei jedem Powermeter gleich, der Sensor kann jedoch an verschiedenen Stellen deines Rads sitzen.
Kompatibilität
Die Leistung kann am Innenlager oder Kurbelstern (SRM, Quarq, Rotor, Power2Max), an den Kurbelarmen (Shimano, Stages, 4iiii), den Pedalen (Garmin, Favero, Powertap) oder an der Hinterradnabe (Powertap) gemessen werden. Es gibt noch andere, exotischere Lösungen auf dem Markt, die sich jedoch in puncto Zuverlässigkeit und Messgenauigkeit nicht wirklich gegen die etablierten Systeme durchsetzen können (dazu gleich mehr). Ein Hinterrad oder Pedale sind superleicht zu montieren, allerdings bist du dann genau an dieses Laufrad oder das spezifische Pedalsystem gebunden. Ein Kurbelstern- oder Kurbelsatzsystem erfordert etwas mehr Montageaufwand – oft musst du die gesamte Kurbelgarnitur austauschen –, befreit dich dafür aber von diesen Einschränkungen.
Zuverlässigkeit des Powermeters
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Zuverlässigkeit. Misst der Leistungsmesser wirklich das, was er soll? Wenn du mit 200 Watt in die Pedale trittst, zeigt das Gerät dann auch 200 Watt an? Es gibt unzählige Blogs, die die Messwerte verschiedener Powermeter vergleichen. Das wirkt extrem wichtig, ist es in der Praxis aber gar nicht so sehr. Ein Leistungsmesser ist vor allem dein persönliches Werkzeug, um dich zu verbessern und deine eigenen Werte miteinander zu vergleichen. Wenn dein Powermeter immer um 20 Watt danebenliegt, ist das halb so wild. Du darfst deine Werte dann nur nicht eins zu eins mit denen anderer vergleichen. Genau deshalb reicht ein günstigerer, einseitiger Leistungsmesser für fast alle Freizeit-RadfahrerInnen völlig aus. Ein einseitiger Powermeter wird nur auf der Nicht-Antriebsseite montiert und verdoppelt den dort gemessenen Wert einfach. Diesen Faktor kannst du oft über deinen Radcomputer anpassen. Zwar tritt niemand dauerhaft mit dem linken Bein exakt 50 % der Gesamtleistung – solange du deine Werte aber mit deinen eigenen früheren Daten auf demselben Gerät vergleichst, spielt diese kleine Abweichung keine Rolle.
Reproduzierbarkeit (Wiederholgenauigkeit)
Ein echtes Problem ist es hingegen, wenn dein Powermeter an einem Tag bei gleicher Belastung 200 Watt anzeigt und am nächsten Tag 220 Watt. Hier kommt es auf die Zuverlässigkeit der Wiederholmessung an. Wenn beispielsweise die Batterie schwächer wird und die Spannung sinkt, neigen fast alle Powermeter zu größeren Schwankungen. Generell gilt: Ganz neue Leistungsmesser, die frisch auf den Markt kommen, haben in diesem Bereich oft noch Kinderkrankheiten. Es braucht meist ein paar Produktgenerationen, bis all die kleinen Fehler entdeckt und behoben sind.
Unser Tipp für deinen Powermeter-Kauf
Kauf dir einen Leistungsmesser, der sich ohne großen Aufwand und tiefgreifende Umbauten an dein Rad montieren lässt. Wenn du bereits eine Shimano-Kurbel fährst, frag dich selbst, ob du sie wirklich gegen ein SRAM- oder Rotor-System austauschen willst. Wahrscheinlich eher nicht. Setze außerdem auf ein Modell, das sich schon eine Weile auf dem Markt bewährt und seine Kinderkrankheiten hinter sich gelassen hat. Wenn ein einseitiges System zu deiner aktuellen Kurbel passt und du vor allem deine eigene Leistung im Blick behalten willst, fährst du damit absolut richtig. Wenn es dir hingegen wichtig ist, den Powermeter schnell zwischen deinem Zeitfahrrad und deinem Rennrad wechseln zu können, ist ein Pedalsystem oder eine Hinterradnabe die flexibelste Wahl.
Das ist vielleicht eine der am häufigsten gestellten Fragen. Auch wenn wir dir keine konkrete Kaufberatung für einen Leistungsmesser geben – schon allein, weil wir deinen Geldbeutel nicht kennen –, gibt es doch ein paar wichtige Aspekte zu beachten. Wenn du diese Tipps bei deiner Suche berücksichtigst, fällt dir die Entscheidung am Ende bestimmt viel leichter.
Was misst ein Leistungsmesser überhaupt?
Ein Leistungsmesser ist im Grunde nichts anderes als ein hauchdünner Metallstreifen (der Dehnungsmessstreifen), der misst, wie stark er sich unter Krafteinwirkung verformt. Um die Leistung zu berechnen, muss das Gerät auch deine Trittfrequenz (Umdrehungen pro Minute) kennen, denn Kraft mal Geschwindigkeit ergibt Leistung. Durch die richtige Kalibrierung – also das Zusammenspiel aus Verformungsmessung und Trittfrequenz – wird ein Wert ermittelt und an deinen Radcomputer gesendet, der dir deine erbrachte Leistung anzeigt. Dieses Prinzip ist bei jedem Powermeter gleich, der Sensor kann jedoch an verschiedenen Stellen deines Rads sitzen.
Kompatibilität
Die Leistung kann am Innenlager oder Kurbelstern (SRM, Quarq, Rotor, Power2Max), an den Kurbelarmen (Shimano, Stages, 4iiii), den Pedalen (Garmin, Favero, Powertap) oder an der Hinterradnabe (Powertap) gemessen werden. Es gibt noch andere, exotischere Lösungen auf dem Markt, die sich jedoch in puncto Zuverlässigkeit und Messgenauigkeit nicht wirklich gegen die etablierten Systeme durchsetzen können (dazu gleich mehr). Ein Hinterrad oder Pedale sind superleicht zu montieren, allerdings bist du dann genau an dieses Laufrad oder das spezifische Pedalsystem gebunden. Ein Kurbelstern- oder Kurbelsatzsystem erfordert etwas mehr Montageaufwand – oft musst du die gesamte Kurbelgarnitur austauschen –, befreit dich dafür aber von diesen Einschränkungen.
Zuverlässigkeit des Powermeters
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Zuverlässigkeit. Misst der Leistungsmesser wirklich das, was er soll? Wenn du mit 200 Watt in die Pedale trittst, zeigt das Gerät dann auch 200 Watt an? Es gibt unzählige Blogs, die die Messwerte verschiedener Powermeter vergleichen. Das wirkt extrem wichtig, ist es in der Praxis aber gar nicht so sehr. Ein Leistungsmesser ist vor allem dein persönliches Werkzeug, um dich zu verbessern und deine eigenen Werte miteinander zu vergleichen. Wenn dein Powermeter immer um 20 Watt danebenliegt, ist das halb so wild. Du darfst deine Werte dann nur nicht eins zu eins mit denen anderer vergleichen. Genau deshalb reicht ein günstigerer, einseitiger Leistungsmesser für fast alle Freizeit-RadfahrerInnen völlig aus. Ein einseitiger Powermeter wird nur auf der Nicht-Antriebsseite montiert und verdoppelt den dort gemessenen Wert einfach. Diesen Faktor kannst du oft über deinen Radcomputer anpassen. Zwar tritt niemand dauerhaft mit dem linken Bein exakt 50 % der Gesamtleistung – solange du deine Werte aber mit deinen eigenen früheren Daten auf demselben Gerät vergleichst, spielt diese kleine Abweichung keine Rolle.
Reproduzierbarkeit (Wiederholgenauigkeit)
Ein echtes Problem ist es hingegen, wenn dein Powermeter an einem Tag bei gleicher Belastung 200 Watt anzeigt und am nächsten Tag 220 Watt. Hier kommt es auf die Zuverlässigkeit der Wiederholmessung an. Wenn beispielsweise die Batterie schwächer wird und die Spannung sinkt, neigen fast alle Powermeter zu größeren Schwankungen. Generell gilt: Ganz neue Leistungsmesser, die frisch auf den Markt kommen, haben in diesem Bereich oft noch Kinderkrankheiten. Es braucht meist ein paar Produktgenerationen, bis all die kleinen Fehler entdeckt und behoben sind.
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