Wie du „Frequency First“ bei deinen Geschäftsreisen optimal nutzt

Mar 25, 2024

Wie du „Frequency First“ bei deinen Geschäftsreisen optimal nutzt
Mar 25, 2024

Wie du „Frequency First“ bei deinen Geschäftsreisen optimal nutzt

Mar 25, 2024

Wir alle sind begeisterte RadfahrerInnen, aber nur wenige von uns sind Profis. Besonders wenn du geschäftlich verreisen musst, ist es eine Herausforderung, dein Radniveau zu halten. Du willst ja nicht zusehen, wie dein JOIN Score rapide in den Keller sinkt und du die rote Meldung erhältst, dass deine Fitness nachlässt. Die Arbeit mit meiner Leidenschaft für das Radfahren (und einer Familie mit drei kleinen Kindern) zu verbinden, ist auch für mich eine Challenge. Letztes Jahr war ich für 7 Wochen im Ausland, weil ich an der INSEAD unterrichten musste, einer Business School in Fontainebleau, 70 km südlich von Paris. Ich war von Mitte März bis Ende April in Fontainebleau. Tatsächlich ist das genau der Zeitraum, der den Unterschied zwischen einem grandiosen Radsommer oder dem puren Leiden bei schnellen Sommerfahrten mit FreundInnen ausmachen kann. Ich wusste, dass meine Arbeit es mir nicht erlauben würde, mehr als 5 Stunden pro Woche im Sattel zu sitzen. Was also tun, um einen herben Einbruch meines JOIN Scores zu verhindern? Ich beschloss, mich auf drei goldene Regeln zu konzentrieren. Sie sind zwar nicht wissenschaftlich bewiesen, funktionieren aber für mich hervorragend und können hoffentlich auch anderen helfen.Geschrieben von: Bart DierynckLeidenschaftlicher Radfahrer und Gravelbiker, ehemaliger Duathlet, JOIN Radsport-Botschafter, Wirtschaftsprofessor, Papa, Ehemann.
Nimm auf Geschäftsreisen immer dein Rad mit
Ich weiß, die Worte „immer“ und „nie“ sind tückisch, und es gibt scheinbar unzählige Gründe, das Fahrrad zu Hause zu lassen. Aber glaub mir, es gibt mindestens genauso viele Gründe, es genau doch zu tun. Am Wochenende bin ich ein- oder zweimal für jeweils 2 bis 3 Stunden gefahren. Und diese Fahrten waren einfach genial! Ich habe die Gegend um Fontainebleau auf eine Weise entdeckt, die mir ohne Rad komplett verborgen geblieben wäre. Einmal trank ich einen (französischen) Kaffee in einem kleinen Dorf und aß ein Croissant mit Blick auf eine mittelalterliche Burg. Besser ging es nicht. Da ich mein Gravelbike dabei hatte, konnte ich auch einige der umliegenden Wälder erkunden und musste mir keine Sorgen machen, wenn ich mal abseits der Straße fahren wollte. Ich behielt meinen JOIN Trainingsplan bei und wählte die Option „Fitness erhalten“. Da ich nicht viele Trainingsstunden hatte, waren die meisten von JOIN vorgegebenen Trainingseinheiten ziemlich intensiv. Zum Glück war die Region, in der ich für 7 Wochen lebte, recht hügelig, sodass es kein Problem war, etwas Intensität in meine Fahrten einzubauen.
Meinen Rollentrainer habe ich nicht nach Fontainebleau mitgenommen. Die Hauptgründe? Ich wusste, dass ich unter der Woche kaum Zeit haben würde, und ich wollte mich selbst dazu motivieren, am Wochenende rauszukommen. Ich hatte einiges an Glück mit dem Wetter, aber auch mit der Tatsache, dass es im gemieteten Haus Reinigungsmöglichkeiten gab. Zudem ist es heutzutage mit guten Reinigungsprodukten super einfach, sein Rad sauber zu halten. Wenn du in einem Hotel übernachtest, ist eine Autowaschanlage oft eine gute Option. Manche Leute behaupten, man könne sein Rad nicht mitnehmen, wenn man fliegen muss. Nun, wenn du regelmäßig reist, lohnt es sich definitiv, in einen vernünftigen Fahrradkoffer zu investieren. Außerdem wirst du überrascht sein, wie einfach es heute ist, sich ein Rad zu leihen – entweder bei einem professionellen Verleih oder von Bekannten im Ausland. Als ich vor einigen Jahren in den USA war, habe ich mir ein Rad von einem Freund eines Freundes geliehen. Ich besuchte ihn und wir hatten einen richtig netten Abend, als ich das Rad abholte und wieder zurückbrachte. Das erfordert ein bisschen Planung, aber es lohnt sich absolut!
Setze auf alternatives Training
Machen wir uns nichts vor: Wenn du geschäftlich im Ausland bist, ist es verdammt schwer, mehr auf dem Rad zu sitzen als zu Hause. Also beschloss ich, einmal pro Woche laufen zu gehen. Ich bin ans Laufen gewöhnt, daher war das eher eine Fortführung meiner Gewohnheiten von zu Hause. Außerdem ging ich regelmäßig zu Fuß zu meinem Büro bei INSEAD. Der Weg war etwa 3 km lang – ein wunderbares, leichtes Training für morgens und abends. In der ersten Woche habe ich das jeden Tag gemacht, was sich aber als etwas zu viel des Guten herausstellte. Ich habe diese Spaziergänge auf meiner Polar aufgezeichnet und in JOIN importiert – vor allem, um zu sehen, wie sich das auf meinen JOIN Score auswirkt. Ich hätte auch ins örtliche Fitnessstudio gehen können, aber ich habe die frische Luft vorgezogen. Auch die Intensität solcher Spaziergänge lässt sich wunderbar variieren.
Pflege deine Rumpfmuskulatur (Core-Stabilität)
„Du kannst keine Kanone aus einem Kanu abfeuern.“ Das ist eine altbekannte Redewendung, die auch im Zusammenhang mit Core-Stabilität gerne genutzt wird. Sie bedeutet im Grunde, dass dir ein starker Rumpf dabei hilft, deine Kraft auf dem Rad viel effektiver zu übertragen. Wenn du Niederländisch sprichst, hör dir unbedingt die Folge #36 des „Getting Better“-Podcasts an, in der Jim das genauer erklärt. In dieser Folge erklärt er auch, dass schon 5 Übungen für deine Core-Stabilität pro Tag (oder einfach 5 Minuten Core-Training täglich) einen riesigen Unterschied machen können. Ich kann das nur bestätigen: Der „Getting Better“-Podcast #36 hatte in den letzten Jahren wahrscheinlich den größten positiven Einfluss auf meine Leistung auf dem Rad. Ich habe meine Core-Routine auch im Ausland beibehalten. Dafür brauchst du kaum Platz – das geht sogar im kleinsten Hotelzimmer. Als ich wieder nach Hause kam und längere Fahrten machte, fühlte sich mein Körper absolut bereit an. Das führe ich ganz klar darauf zurück, dass ich meine Core-Stabilität gepflegt habe.
Ich hoffe, diese drei Regeln helfen auch anderen, die beruflich viel unterwegs sind. Rückblickend passen diese drei Regeln perfekt zum Motto „Frequency First“, das JOIN in den letzten Monaten immer wieder betont hat. Für die Daten-Nerds unter uns: Ich bin mit einem JOIN Level von etwa 28 gestartet und nach 7 Wochen mit einem Level von ca. 25 zurückgekehrt. Das ist ein kleiner Rückgang, aber völlig im Rahmen. Über den Sommer konnte ich mein Level kontinuierlich wieder steigern und kam schließlich auf 35. Die Regeln sind übrigens auch für den Familienurlaub nützlich – allerdings übernehme ich keine Haftung für familiäre Konflikte wegen Regel Nummer eins!
Wir alle sind begeisterte RadfahrerInnen, aber nur wenige von uns sind Profis. Besonders wenn du geschäftlich verreisen musst, ist es eine Herausforderung, dein Radniveau zu halten. Du willst ja nicht zusehen, wie dein JOIN Score rapide in den Keller sinkt und du die rote Meldung erhältst, dass deine Fitness nachlässt. Die Arbeit mit meiner Leidenschaft für das Radfahren (und einer Familie mit drei kleinen Kindern) zu verbinden, ist auch für mich eine Challenge. Letztes Jahr war ich für 7 Wochen im Ausland, weil ich an der INSEAD unterrichten musste, einer Business School in Fontainebleau, 70 km südlich von Paris. Ich war von Mitte März bis Ende April in Fontainebleau. Tatsächlich ist das genau der Zeitraum, der den Unterschied zwischen einem grandiosen Radsommer oder dem puren Leiden bei schnellen Sommerfahrten mit FreundInnen ausmachen kann. Ich wusste, dass meine Arbeit es mir nicht erlauben würde, mehr als 5 Stunden pro Woche im Sattel zu sitzen. Was also tun, um einen herben Einbruch meines JOIN Scores zu verhindern? Ich beschloss, mich auf drei goldene Regeln zu konzentrieren. Sie sind zwar nicht wissenschaftlich bewiesen, funktionieren aber für mich hervorragend und können hoffentlich auch anderen helfen.Geschrieben von: Bart DierynckLeidenschaftlicher Radfahrer und Gravelbiker, ehemaliger Duathlet, JOIN Radsport-Botschafter, Wirtschaftsprofessor, Papa, Ehemann.
Nimm auf Geschäftsreisen immer dein Rad mit
Ich weiß, die Worte „immer“ und „nie“ sind tückisch, und es gibt scheinbar unzählige Gründe, das Fahrrad zu Hause zu lassen. Aber glaub mir, es gibt mindestens genauso viele Gründe, es genau doch zu tun. Am Wochenende bin ich ein- oder zweimal für jeweils 2 bis 3 Stunden gefahren. Und diese Fahrten waren einfach genial! Ich habe die Gegend um Fontainebleau auf eine Weise entdeckt, die mir ohne Rad komplett verborgen geblieben wäre. Einmal trank ich einen (französischen) Kaffee in einem kleinen Dorf und aß ein Croissant mit Blick auf eine mittelalterliche Burg. Besser ging es nicht. Da ich mein Gravelbike dabei hatte, konnte ich auch einige der umliegenden Wälder erkunden und musste mir keine Sorgen machen, wenn ich mal abseits der Straße fahren wollte. Ich behielt meinen JOIN Trainingsplan bei und wählte die Option „Fitness erhalten“. Da ich nicht viele Trainingsstunden hatte, waren die meisten von JOIN vorgegebenen Trainingseinheiten ziemlich intensiv. Zum Glück war die Region, in der ich für 7 Wochen lebte, recht hügelig, sodass es kein Problem war, etwas Intensität in meine Fahrten einzubauen.
Meinen Rollentrainer habe ich nicht nach Fontainebleau mitgenommen. Die Hauptgründe? Ich wusste, dass ich unter der Woche kaum Zeit haben würde, und ich wollte mich selbst dazu motivieren, am Wochenende rauszukommen. Ich hatte einiges an Glück mit dem Wetter, aber auch mit der Tatsache, dass es im gemieteten Haus Reinigungsmöglichkeiten gab. Zudem ist es heutzutage mit guten Reinigungsprodukten super einfach, sein Rad sauber zu halten. Wenn du in einem Hotel übernachtest, ist eine Autowaschanlage oft eine gute Option. Manche Leute behaupten, man könne sein Rad nicht mitnehmen, wenn man fliegen muss. Nun, wenn du regelmäßig reist, lohnt es sich definitiv, in einen vernünftigen Fahrradkoffer zu investieren. Außerdem wirst du überrascht sein, wie einfach es heute ist, sich ein Rad zu leihen – entweder bei einem professionellen Verleih oder von Bekannten im Ausland. Als ich vor einigen Jahren in den USA war, habe ich mir ein Rad von einem Freund eines Freundes geliehen. Ich besuchte ihn und wir hatten einen richtig netten Abend, als ich das Rad abholte und wieder zurückbrachte. Das erfordert ein bisschen Planung, aber es lohnt sich absolut!
Setze auf alternatives Training
Machen wir uns nichts vor: Wenn du geschäftlich im Ausland bist, ist es verdammt schwer, mehr auf dem Rad zu sitzen als zu Hause. Also beschloss ich, einmal pro Woche laufen zu gehen. Ich bin ans Laufen gewöhnt, daher war das eher eine Fortführung meiner Gewohnheiten von zu Hause. Außerdem ging ich regelmäßig zu Fuß zu meinem Büro bei INSEAD. Der Weg war etwa 3 km lang – ein wunderbares, leichtes Training für morgens und abends. In der ersten Woche habe ich das jeden Tag gemacht, was sich aber als etwas zu viel des Guten herausstellte. Ich habe diese Spaziergänge auf meiner Polar aufgezeichnet und in JOIN importiert – vor allem, um zu sehen, wie sich das auf meinen JOIN Score auswirkt. Ich hätte auch ins örtliche Fitnessstudio gehen können, aber ich habe die frische Luft vorgezogen. Auch die Intensität solcher Spaziergänge lässt sich wunderbar variieren.
Pflege deine Rumpfmuskulatur (Core-Stabilität)
„Du kannst keine Kanone aus einem Kanu abfeuern.“ Das ist eine altbekannte Redewendung, die auch im Zusammenhang mit Core-Stabilität gerne genutzt wird. Sie bedeutet im Grunde, dass dir ein starker Rumpf dabei hilft, deine Kraft auf dem Rad viel effektiver zu übertragen. Wenn du Niederländisch sprichst, hör dir unbedingt die Folge #36 des „Getting Better“-Podcasts an, in der Jim das genauer erklärt. In dieser Folge erklärt er auch, dass schon 5 Übungen für deine Core-Stabilität pro Tag (oder einfach 5 Minuten Core-Training täglich) einen riesigen Unterschied machen können. Ich kann das nur bestätigen: Der „Getting Better“-Podcast #36 hatte in den letzten Jahren wahrscheinlich den größten positiven Einfluss auf meine Leistung auf dem Rad. Ich habe meine Core-Routine auch im Ausland beibehalten. Dafür brauchst du kaum Platz – das geht sogar im kleinsten Hotelzimmer. Als ich wieder nach Hause kam und längere Fahrten machte, fühlte sich mein Körper absolut bereit an. Das führe ich ganz klar darauf zurück, dass ich meine Core-Stabilität gepflegt habe.
Ich hoffe, diese drei Regeln helfen auch anderen, die beruflich viel unterwegs sind. Rückblickend passen diese drei Regeln perfekt zum Motto „Frequency First“, das JOIN in den letzten Monaten immer wieder betont hat. Für die Daten-Nerds unter uns: Ich bin mit einem JOIN Level von etwa 28 gestartet und nach 7 Wochen mit einem Level von ca. 25 zurückgekehrt. Das ist ein kleiner Rückgang, aber völlig im Rahmen. Über den Sommer konnte ich mein Level kontinuierlich wieder steigern und kam schließlich auf 35. Die Regeln sind übrigens auch für den Familienurlaub nützlich – allerdings übernehme ich keine Haftung für familiäre Konflikte wegen Regel Nummer eins!
Wir alle sind begeisterte RadfahrerInnen, aber nur wenige von uns sind Profis. Besonders wenn du geschäftlich verreisen musst, ist es eine Herausforderung, dein Radniveau zu halten. Du willst ja nicht zusehen, wie dein JOIN Score rapide in den Keller sinkt und du die rote Meldung erhältst, dass deine Fitness nachlässt. Die Arbeit mit meiner Leidenschaft für das Radfahren (und einer Familie mit drei kleinen Kindern) zu verbinden, ist auch für mich eine Challenge. Letztes Jahr war ich für 7 Wochen im Ausland, weil ich an der INSEAD unterrichten musste, einer Business School in Fontainebleau, 70 km südlich von Paris. Ich war von Mitte März bis Ende April in Fontainebleau. Tatsächlich ist das genau der Zeitraum, der den Unterschied zwischen einem grandiosen Radsommer oder dem puren Leiden bei schnellen Sommerfahrten mit FreundInnen ausmachen kann. Ich wusste, dass meine Arbeit es mir nicht erlauben würde, mehr als 5 Stunden pro Woche im Sattel zu sitzen. Was also tun, um einen herben Einbruch meines JOIN Scores zu verhindern? Ich beschloss, mich auf drei goldene Regeln zu konzentrieren. Sie sind zwar nicht wissenschaftlich bewiesen, funktionieren aber für mich hervorragend und können hoffentlich auch anderen helfen.Geschrieben von: Bart DierynckLeidenschaftlicher Radfahrer und Gravelbiker, ehemaliger Duathlet, JOIN Radsport-Botschafter, Wirtschaftsprofessor, Papa, Ehemann.
Nimm auf Geschäftsreisen immer dein Rad mit
Ich weiß, die Worte „immer“ und „nie“ sind tückisch, und es gibt scheinbar unzählige Gründe, das Fahrrad zu Hause zu lassen. Aber glaub mir, es gibt mindestens genauso viele Gründe, es genau doch zu tun. Am Wochenende bin ich ein- oder zweimal für jeweils 2 bis 3 Stunden gefahren. Und diese Fahrten waren einfach genial! Ich habe die Gegend um Fontainebleau auf eine Weise entdeckt, die mir ohne Rad komplett verborgen geblieben wäre. Einmal trank ich einen (französischen) Kaffee in einem kleinen Dorf und aß ein Croissant mit Blick auf eine mittelalterliche Burg. Besser ging es nicht. Da ich mein Gravelbike dabei hatte, konnte ich auch einige der umliegenden Wälder erkunden und musste mir keine Sorgen machen, wenn ich mal abseits der Straße fahren wollte. Ich behielt meinen JOIN Trainingsplan bei und wählte die Option „Fitness erhalten“. Da ich nicht viele Trainingsstunden hatte, waren die meisten von JOIN vorgegebenen Trainingseinheiten ziemlich intensiv. Zum Glück war die Region, in der ich für 7 Wochen lebte, recht hügelig, sodass es kein Problem war, etwas Intensität in meine Fahrten einzubauen.
Meinen Rollentrainer habe ich nicht nach Fontainebleau mitgenommen. Die Hauptgründe? Ich wusste, dass ich unter der Woche kaum Zeit haben würde, und ich wollte mich selbst dazu motivieren, am Wochenende rauszukommen. Ich hatte einiges an Glück mit dem Wetter, aber auch mit der Tatsache, dass es im gemieteten Haus Reinigungsmöglichkeiten gab. Zudem ist es heutzutage mit guten Reinigungsprodukten super einfach, sein Rad sauber zu halten. Wenn du in einem Hotel übernachtest, ist eine Autowaschanlage oft eine gute Option. Manche Leute behaupten, man könne sein Rad nicht mitnehmen, wenn man fliegen muss. Nun, wenn du regelmäßig reist, lohnt es sich definitiv, in einen vernünftigen Fahrradkoffer zu investieren. Außerdem wirst du überrascht sein, wie einfach es heute ist, sich ein Rad zu leihen – entweder bei einem professionellen Verleih oder von Bekannten im Ausland. Als ich vor einigen Jahren in den USA war, habe ich mir ein Rad von einem Freund eines Freundes geliehen. Ich besuchte ihn und wir hatten einen richtig netten Abend, als ich das Rad abholte und wieder zurückbrachte. Das erfordert ein bisschen Planung, aber es lohnt sich absolut!
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Machen wir uns nichts vor: Wenn du geschäftlich im Ausland bist, ist es verdammt schwer, mehr auf dem Rad zu sitzen als zu Hause. Also beschloss ich, einmal pro Woche laufen zu gehen. Ich bin ans Laufen gewöhnt, daher war das eher eine Fortführung meiner Gewohnheiten von zu Hause. Außerdem ging ich regelmäßig zu Fuß zu meinem Büro bei INSEAD. Der Weg war etwa 3 km lang – ein wunderbares, leichtes Training für morgens und abends. In der ersten Woche habe ich das jeden Tag gemacht, was sich aber als etwas zu viel des Guten herausstellte. Ich habe diese Spaziergänge auf meiner Polar aufgezeichnet und in JOIN importiert – vor allem, um zu sehen, wie sich das auf meinen JOIN Score auswirkt. Ich hätte auch ins örtliche Fitnessstudio gehen können, aber ich habe die frische Luft vorgezogen. Auch die Intensität solcher Spaziergänge lässt sich wunderbar variieren.
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„Du kannst keine Kanone aus einem Kanu abfeuern.“ Das ist eine altbekannte Redewendung, die auch im Zusammenhang mit Core-Stabilität gerne genutzt wird. Sie bedeutet im Grunde, dass dir ein starker Rumpf dabei hilft, deine Kraft auf dem Rad viel effektiver zu übertragen. Wenn du Niederländisch sprichst, hör dir unbedingt die Folge #36 des „Getting Better“-Podcasts an, in der Jim das genauer erklärt. In dieser Folge erklärt er auch, dass schon 5 Übungen für deine Core-Stabilität pro Tag (oder einfach 5 Minuten Core-Training täglich) einen riesigen Unterschied machen können. Ich kann das nur bestätigen: Der „Getting Better“-Podcast #36 hatte in den letzten Jahren wahrscheinlich den größten positiven Einfluss auf meine Leistung auf dem Rad. Ich habe meine Core-Routine auch im Ausland beibehalten. Dafür brauchst du kaum Platz – das geht sogar im kleinsten Hotelzimmer. Als ich wieder nach Hause kam und längere Fahrten machte, fühlte sich mein Körper absolut bereit an. Das führe ich ganz klar darauf zurück, dass ich meine Core-Stabilität gepflegt habe.
Ich hoffe, diese drei Regeln helfen auch anderen, die beruflich viel unterwegs sind. Rückblickend passen diese drei Regeln perfekt zum Motto „Frequency First“, das JOIN in den letzten Monaten immer wieder betont hat. Für die Daten-Nerds unter uns: Ich bin mit einem JOIN Level von etwa 28 gestartet und nach 7 Wochen mit einem Level von ca. 25 zurückgekehrt. Das ist ein kleiner Rückgang, aber völlig im Rahmen. Über den Sommer konnte ich mein Level kontinuierlich wieder steigern und kam schließlich auf 35. Die Regeln sind übrigens auch für den Familienurlaub nützlich – allerdings übernehme ich keine Haftung für familiäre Konflikte wegen Regel Nummer eins!
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