Sweet Spot Training (SST) für RadfahrerInnen: So triffst Du Deinen optimalen Bereich

Sweet Spot Training (SST) für RadfahrerInnen: So triffst Du Deinen optimalen Bereich

Brenton Barker

Feb 10, 2025

SST: So nutzt du Sweet-Spot-Training für dein Radtraining

Sweet Spot Training (SST) für RadfahrerInnen: So triffst Du Deinen optimalen Bereich

Sweet Spot Training (SST) für RadfahrerInnen: So triffst Du Deinen optimalen Bereich

Feb 10, 2025

SST: So nutzt du Sweet-Spot-Training für dein Radtraining

Sweet Spot Training (SST) für RadfahrerInnen: So triffst Du Deinen optimalen Bereich

Sweet Spot Training (SST) für RadfahrerInnen: So triffst Du Deinen optimalen Bereich

Brenton Barker

Feb 10, 2025

SST: So nutzt du Sweet-Spot-Training für dein Radtraining

In letzter Zeit hat das Sweet-Spot-Training in der Radsportwelt viel Aufmerksamkeit erregt – und das aus gutem Grund. Typischerweise liegt dein Sweet Spot zwischen 89 und 93 % deiner funktionellen Schwellenleistung (FTP).

Eine der einfachsten Möglichkeiten, sich den Sweet Spot vorzustellen, ist der Blick auf RadfahrerInnen wie Domestiken (WasserträgerInnen). Diese FahrerInnen fahren an der Spitze des Pelotons und kontrollieren das Tempo und die Geschwindigkeit des Rennens – Stunde um Stunde, Tag für Tag und Rennen für Rennen. Wie machen sie das? Nun, ganz sicher nicht, indem sie sich ständig an ihrer Leistungsschwelle bewegen.

Die Antwort? Sie fahren knapp unter ihrer Schwelle, im sogenannten „Sweet Spot“.

In diesem umfassenden Guide tauchen wir tief in das Thema „Sweet Spot“ ein. Wir beleuchten unter anderem die Vorteile des Sweet-Spot-Trainings, den Zusammenhang zwischen Sweet-Spot-Training und Herzfrequenz sowie die Grenzen dieser Methode. 

In letzter Zeit hat das Sweet-Spot-Training in der Radsportwelt viel Aufmerksamkeit erregt – und das aus gutem Grund. Typischerweise liegt dein Sweet Spot zwischen 89 und 93 % deiner funktionellen Schwellenleistung (FTP).

Eine der einfachsten Möglichkeiten, sich den Sweet Spot vorzustellen, ist der Blick auf RadfahrerInnen wie Domestiken (WasserträgerInnen). Diese FahrerInnen fahren an der Spitze des Pelotons und kontrollieren das Tempo und die Geschwindigkeit des Rennens – Stunde um Stunde, Tag für Tag und Rennen für Rennen. Wie machen sie das? Nun, ganz sicher nicht, indem sie sich ständig an ihrer Leistungsschwelle bewegen.

Die Antwort? Sie fahren knapp unter ihrer Schwelle, im sogenannten „Sweet Spot“.

In diesem umfassenden Guide tauchen wir tief in das Thema „Sweet Spot“ ein. Wir beleuchten unter anderem die Vorteile des Sweet-Spot-Trainings, den Zusammenhang zwischen Sweet-Spot-Training und Herzfrequenz sowie die Grenzen dieser Methode. 

In letzter Zeit hat das Sweet-Spot-Training in der Radsportwelt viel Aufmerksamkeit erregt – und das aus gutem Grund. Typischerweise liegt dein Sweet Spot zwischen 89 und 93 % deiner funktionellen Schwellenleistung (FTP).

Eine der einfachsten Möglichkeiten, sich den Sweet Spot vorzustellen, ist der Blick auf RadfahrerInnen wie Domestiken (WasserträgerInnen). Diese FahrerInnen fahren an der Spitze des Pelotons und kontrollieren das Tempo und die Geschwindigkeit des Rennens – Stunde um Stunde, Tag für Tag und Rennen für Rennen. Wie machen sie das? Nun, ganz sicher nicht, indem sie sich ständig an ihrer Leistungsschwelle bewegen.

Die Antwort? Sie fahren knapp unter ihrer Schwelle, im sogenannten „Sweet Spot“.

In diesem umfassenden Guide tauchen wir tief in das Thema „Sweet Spot“ ein. Wir beleuchten unter anderem die Vorteile des Sweet-Spot-Trainings, den Zusammenhang zwischen Sweet-Spot-Training und Herzfrequenz sowie die Grenzen dieser Methode. 

JOIN bringt dein Radtraining weiter

Du willst smarter trainieren? JOIN erstellt personalisierte Radfahr-Trainingspläne basierend auf deinem Ziel und Fortschritt.

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Was Sweet-Spot-Training eigentlich ist

Für viele AthletInnen, insbesondere RadfahrerInnen, bringen die langen, kalten Wintermonate nicht nur eine wohlverdiente Pause, sondern markieren auch den Start der Grundlagenausdauer-Saison. Wenn du kein Radprofi bist, hast du wahrscheinlich nicht mehr als 15 Stunden pro Woche übrig, um sie ins Training zu stecken – auch wenn das natürlich genial wäre.

Warum ausgerechnet diese Zeitspanne, fragst du dich? Nun, das ist ungefähr die Zeit, die du bräuchtest, wenn du ausschließlich im Grundlagenbereich trainieren würdest – oder in dem, was wir (dank cleverem Marketing) als „Zone 2“ kennen. 

Um die physiologischen Vorteile und Anpassungen des Zone-2-Trainings wirklich zu nutzen, ist der zeitliche Aufwand für die meisten berufstätigen Menschen schlichtweg nicht machbar. 

Hier kommt das „Sweet-Spot-Training“ ins Spiel. Das Fahren im Sweet-Spot-Bereich bedeutet in der Regel, dass du mit einer Intensität zwischen 89 und 93 % deiner FTP fährst. Da diese Sweet-Spot-Einheiten eine höhere Intensität haben, holst du in Sachen Fitness einfach mehr für deine investierte Zeit heraus – besonders, wenn dein Terminkalender ohnehin schon voll ist. 

Leichte Atmung, und du kannst dich problemlos unterhalten. 

  • Unter 60 % Leichte Intensität - Fühlt sich kaum nach Sport an.

  • Zwischen 60-80 % Moderat - Fühlt sich an, als könntest du stundenlang so weiterfahren. Du atmest schwerer, kannst dich aber immer noch (kurz) unterhalten.

  • Zwischen 89-93 % Sweet-Spot-Training Intensiv - Kurz vor der Unbehaglichkeit. Du bist kurzatmig und kannst nur noch kurze Sätze sprechen.

Fahrten unter 60 % Intensität gelten im Allgemeinen als „Erholungsfahrten“. Sie sind für RadfahrerInnen aller Leistungsklassen extrem wichtig und helfen Körper und Geist, sich schneller zu regenerieren. Die am häufigsten genutzte Intensität bei Hobby- und World-Tour-RadfahrerInnen ist jedoch Zone 2. Diese Fahrten bilden das Fundament für deine Form in der kommenden Saison.

Die Sweet-Spot-Intensität sorgt für ähnliche physiologische Anpassungen wie Zone 2, ist aber deutlich zeiteffizienter. Damit ist sie absolut perfekt für alle RadfahrerInnen, die ihren Sport mit dem Beruf vereinbaren müssen und keine 20 Stunden extra pro Woche übrig haben. 

Heißer Tipp: Der Name „Sweet Spot“ klingt zwar nett, aber täusch dich nicht: Diese Fahrten sind kein Spaziergang. Dennoch sind sie absolut machbar und gut durchzuhalten.

Der Sweet Spot als Prozentsatz der FTP

Dieser Leistungsbereich, auch bekannt als „Sweet Spot“, liegt zwischen 89 % und 93 % deiner FTP (Functional Threshold Power). Er befindet sich am oberen Ende des Tempo-Bereichs und am unteren Ende des Schwellenbereichs. 

Längere Intervalle im Sweet-Spot-Bereich fordern deinen Körper ordentlich heraus und ermüden die Muskelfasern, ohne jedoch übermäßige Muskelschäden zu verursachen. Kurz gesagt: Sweet-Spot-Training ist eine äußerst praktische und zeiteffiziente Methode, um deine Ausdauer zu steigern und deine allgemeine Performance auf dem Rad zu verbessern. 

Wenn du mehr über die Functional Threshold Power oder das FTP-Training erfahren möchtest, lies einfach unseren umfassenden Guide zum Thema FTP.

Wie Sweet-Spot-Training dich nach vorne bringt

Dieses Training ist gezielt darauf ausgelegt, sowohl deine Ausdauer als auch deine Power zu steigern. Wie wir gelernt haben, fährst du dabei knapp unter deiner Schwelle bei 89-93 % deiner FTP. Hier sind sieben entscheidende Vorteile des Sweet-Spot-Trainings:

1. Es steigert deine Ausdauer

Sweet-Spot-Training hilft dir, deine Ausdauer aufzubauen, da du in einer Intensität trainierst, die du über längere Zeit halten kannst, ohne deinen Körper komplett zu zerstören. Für RadfahrerInnen, die ihre Ausdauer verbessern wollen, ist das extrem effektiv.

2. Es verschiebt deine Laktatschwelle

Das Training im Sweet Spot verschiebt deine Laktatschwelle nach oben. Das bedeutet, dass du länger härter fahren kannst, bevor deine Beine anfangen zu brennen. 

3. Es verbessert deine erbrachte Leistung

Durch das Fahren nah an deiner FTP verbessert das Training deine allgemeine Leistung. Du kannst also mehr Watt bei gefühlt geringerer Anstrengung treten – was dich schneller und effizienter macht.

4. Es spart extrem viel Zeit

Im Vergleich zu klassischen, langen Ausdauereinheiten im niedrigen Intensitätsbereich ist Sweet-Spot-Training unschlagbar zeiteffizient. Durch die höhere Intensität erzielst du ähnliche aerobe Anpassungen in viel kürzerer Zeit – ganz ohne stundenlanges Dahingerolle.

5. Perfekte Balance aus Reiz und Regeneration

Sweet-Spot-Workouts ermöglichen dir ein forderndes, aber absolut machbares Training. Es balanciert optimal:

  • Trainingsreiz,

  • Erholung und

  • maximiert deinen Fitnessgewinn ohne totale Erschöpfung.

6. Trainiert das aerobe und anaerobe System

Sweet-Spot-Training schlägt die Brücke zwischen aerober Ausdauer und anaerober Leistung. Das ist genial für RadfahrerInnen, die sowohl einen langen Atem als auch explosive Power brauchen – zum Beispiel an kurzen Anstiegen oder bei Ausreißversuchen.

7. Unterstützt die wettkampfspezifische Fitness

Da das Training genau die Intensitäten simuliert, die du auch draußen erlebst (wie lange Anstiege oder konstantes Tempo im Rennen), baut es genau die Fitness auf, die du für harte Belastungen im Wettkampf brauchst.

Die Grenzen des Sweet-Spot-Trainings

Wie bei den meisten Dingen im Leben gilt: Zuviel des Guten tut selten gut. Das gilt auch für den Sweet Spot. Tatsächlich gibt es bisher nur wenige wissenschaftliche Studien, die sich explizit mit den Vor- und Nachteilen des Sweet-Spot-Trainings im direkten Vergleich zu anderen Intensitäten wie Zone 2 befasst haben

Dennoch gibt es ein paar Aspekte, die du im Hinterkopf behalten solltest, wenn du Sweet-Spot-Training in deinen Plan einbaust. 

Spezifität

Wie du siehst, bietet das Training im Sweet Spot jede Menge Vorteile und ist eine der effektivsten Trainingsmethoden überhaupt. Wenn du dich jedoch ausschließlich darauf verlässt, läufst du Gefahr, andere wichtige Fitnessbereiche zu vernachlässigen, wie zum Beispiel deine VO2max

Ähnlich wie beim Kraft- und Kraftausdauertraining für RadfahrerInnen wirst du auch beim Sweet-Spot-Training irgendwann an einen Punkt kommen, an dem es stagniert. Man spricht dann von einem Plateau. Typischerweise eignet sich Sweet-Spot-Training besonders gut für BergfahrerInnen oder alle, die gerne lange, gleichmäßige Distanzen fahren. 

Für BahnsprinterInnen sieht die Welt schon ganz anders aus. Diese AthletInnen brauchen keine extreme Ausdauer; ihr Fokus liegt fast ausschließlich auf maximaler Power – auf dem Rad und im Kraftraum – sowie auf optimaler Regeneration. 

Kurz gesagt: Bei jedem Training ist es entscheidend, deinen Fahrertyp zu kennen und zu wissen, welche Anforderungen deine Ziele oder anstehenden Events an dich stellen. So kannst du gezielt die Bereiche trainieren, die dich wirklich weiterbringen.

Kosten-Nutzen-Verhältnis

Das „Kosten-Nutzen-Verhältnis“ ist ein Begriff, der im Sport gerne verwendet wird, um die Effektivität verschiedener Trainingsmethoden zu vergleichen. In diesem Fall werfen wir einen Blick auf den Sweet Spot. 

Ein potenzieller Nachteil von zu viel Sweet-Spot-Training ist die benötigte Regenerationszeit. Im Vergleich zu lockeren Einheiten fordert das Fahren im oberen Sweet-Spot-Bereich den Körper deutlich mehr – besonders, wenn man es übertreibt. 

Dieses Risiko lässt sich jedoch minimieren, wenn du einem individuell auf dich abgestimmten Trainingsplan folgst, wie wir ihn bei JOIN anbieten. Unsere Pläne passen sich dynamisch an deinen Alltag und deine aktuelle Belastung an. Dadurch wird das Risiko von Übertraining und Verletzungen extrem reduziert.

Verbessert der Sweet Spot die VO2max?

Um deine VO2max auf dem Rad zu steigern, sind lockere Grundlagenfahrten oft das beste Fundament. Sobald deine aerobe Kapazität jedoch ein gewisses Niveau erreicht hat, werden weitere Fortschritte schwieriger. Ab diesem Punkt brauchst du intensivere Reize, um dich weiter zu verbessern. 

Eine hervorragende Methode, um gezielt an deiner VO2max zu arbeiten, ist das Sweet-Spot-Training. Die nachhaltige Verbesserung deiner VO2max hängt jedoch stark davon ab, wie konsequent du einen strukturierten Trainingsplan über einen längeren Zeitraum verfolgst. 

Kurzfristige Erfolge sind im Vergleich zu den Fortschritten, die du über ein oder zwei Jahre konsequenten Trainings erzielen kannst, eher gering. 

RadfahrerInnen, die über mehrere Jahre hinweg strukturiert trainieren, erzielen fast immer die beeindruckendsten Leistungssteigerungen.

Verbessert der Sweet Spot die FTP?

Sweet-Spot-Training ist eine der effektivsten Methoden, um deine Functional Threshold Power (FTP) anzuheben. Der Sweet Spot bezeichnet eine Intensität knapp unter deiner FTP – typischerweise zwischen 89 % und 93 %. 

In diesem Bereich triffst du genau die richtige Balance aus Intensität und Trainingsvolumen: Du forderst deinen Körper stark genug, um Trainingsreize zu setzen, ohne ihn so stark zu erschöpfen, wie es bei härteren Intervallen der Fall wäre.

Sweet-Spot-Training steigert deine FTP, indem es:

  • deine aerobe Kapazität erhöht,

  • deine Kraftausdauer verbessert und

  • dir ein extrem zeiteffizientes Training ermöglicht. 

Wenn du regelmäßig Sweet-Spot-Intervalle in dein Training einbaust, wirst du deine FTP spürbar steigern und zu einem ausdauernderen und schnelleren Fahrer bzw. einer schnelleren Fahrerin.

Wie hart ist Sweet-Spot-Training wirklich?

Bei einem Namen wie „Sweet Spot“ liegt der Verdacht nahe, dass es sich um eine bequeme und lockere Angelegenheit handelt. Aber täusch dich nicht: Sweet-Spot-Training ist alles andere als einfach. Es fordert dich – und genau so soll es auch sein! 

Ein Hauptgrund, warum sich der Sweet Spot für viele RadfahrerInnen so unangenehm anfühlt, ist, dass sie selten gezielt in diesem Bereich trainieren; das gilt besonders für EinsteigerInnen. Die Intervalle liegen knapp unter der anaeroben Schwelle. Auch wenn du rein technisch gesehen noch nicht „an der Schwelle“ fährst, bist du verdammt nah dran. Das kann besonders bei längeren Intervallen mental und physisch richtig fordernd sein.

Warum Sweet-Spot-Einheiten dich fordern

  • Du fährst mit einer höheren Intensität.

  • Du hältst diese Intensität über längere Zeiträume.

  • Diese Belastung ist für viele RadfahrerInnen neu.

  • Du bewegst dich außerhalb deiner Komfortzone.

Ein weiterer Grund ist, dass du viel mehr Zeit in höheren Leistungsbereichen verbringst, als du es vielleicht gewohnt bist. Das fühlt sich anstrengend an – ist aber genau der Reiz, den du brauchst. 

Vergiss nicht: Du willst das Maximum aus deiner Trainingszeit herausholen. Dafür ist die Bereitschaft, aus deiner Komfortzone auszubrechen, der Schlüssel zum Erfolg. Sweet-Spot-Einheiten sind an sich schon hart – mit der falschen mentalen Einstellung oder einer schlechten Verpflegungsstrategie machst du sie dir nur unnötig schwerer. 

Sweet-Spot-Intervalle

Sweet-Spot-Intervalle sind strukturierte Trainingseinheiten, die bei 89 bis 93 % deiner FTP absolviert werden. Ziel dieser Intervalle ist es, deine aerobe Kapazität und deine Kraftausdauer zu verbessern. Durch die perfekte Balance aus Intensität und Machbarkeit sind sie ideal, um deine Fitness zu pushen, ohne dich komplett abzuschießen. 

  • Ein klassisches Beispiel wäre eine Einheit mit drei 10-minütigen Sweet-Spot-Intervallen und jeweils einer ebenso langen Erholungspause dazwischen. Sobald sich deine Fitness verbessert, kannst du die Intervalle verlängern oder die Intensität leicht steigern.

Grundlagentraining im Sweet Spot 

Wenn deine Zeit knapp ist, ist der Sweet Spot eine geniale Methode für dein Grundlagentraining. Er pusht deine aerobe Ausdauer und deine Kraft, indem er genau den Bereich zwischen dem oberen Zone 3 und dem unteren Zone 4 (89–93 % FTP) ansteuert. Im Gegensatz zu klassischen, extrem langen Fahrten in Zone 2 bringt dir Sweet-Spot-Training deutliche Fitnessgewinne in einem Bruchteil der Zeit – perfekt für alle, die das Training in einen vollen Alltag integrieren müssen.

Die Sweet-Spot-Leistungsbereiche erklärt  

Das Training im Sweet Spot zielt exakt auf den Bereich von 89–93 % deiner FTP ab und schließt damit die Lücke zwischen Tempo (Zone 3) und Schwelle (Zone 4). Bei dieser Methode minimierst du die Zeit in den ganz lockeren Bereichen (Zonen 1–2), deckelst aber gleichzeitig die Zeit am oberen Ende von Zone 4, um dich nicht übermäßig zu erschöpfen. Durch dieses clevere Ansteuern des Sweet Spots maximierst du deine aerobe Entwicklung und kannst die Intervalle dennoch über längere Zeit aufrechterhalten.

Tempo vs. Sweet Spot

Tempo-Training findet im Bereich von 76–88 % der FTP statt, während der Sweet Spot mit 89–93 % der FTP minimal darüber liegt. Beide Trainingsformen zielen darauf ab, deine Ausdauer zu verbessern. Allerdings bietet das Sweet-Spot-Training das noch bessere Verhältnis aus Fitnessgewinn und Ermüdung. Es ist also die effizientere Wahl für alle, die das Maximum aus ihrer Zeit herausholen wollen. 

Während Tempo-Workouts weniger anstrengend sind und oft für längere Fahrten genutzt werden, eignen sich Sweet-Spot-Intervalle perfekt für gezielte Leistungssprünge.

Verpflegung und Mindset für dein Sweet-Spot-Training

  • Verpflegung: Die richtige Ernährung ist das A und O, um die Intensität im Sweet Spot auch wirklich durchzuhalten.  

  • Vor der Fahrt: Setze auf kohlenhydratreiche Mahlzeiten wie Haferflocken, Nudeln oder Reisgerichte. Passe die Portionsgröße an die geplante Dauer und Intensität deines Workouts an.  

  • Während der Fahrt: Versuche bei längeren Einheiten 60–90 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde aufzunehmen. Experimentiere mit Gels, Riegeln oder Sportgetränken, um herauszufinden, was dein Magen am besten verträgt. 

  • Nach der Fahrt: Fülle deine Speicher mit einer Kombination aus Proteinen und Kohlenhydraten auf – zum Beispiel mit einem Smoothie aus Proteinpulver, Haferflocken, Banane und Erdnussbutter, um deine Regeneration optimal einzuleiten.

  • Mindset: Sweet-Spot-Training kann wehtun, besonders am Anfang. Gehe mit einer positiven Einstellung an jede Einheit heran und sieh sie als wichtigen Schritt auf dem Weg zu deinen sportlichen Zielen. Akzeptiere das Brennen in den Beinen – es ist genau das, was dich stärker macht. Mentale Stärke ist hier alles: Nimm die Herausforderung an und zieh es durch, um die Ergebnisse zu ernten.

Beispiele für Sweet-Spot-Workouts

Bei JOIN bieten wir dir jede Menge Tools und Features, um deine Leistung auf dem Rad zu pushen und dein Sweet-Spot-Training aufs nächste Level zu heben. Unsere professionell gestalteten Trainingspläne wurden von World-Tour-Coaches entwickelt, damit du deine Ziele nicht nur erreichst, sondern sie mit Bravour übertriffst.

1. Two-Series Sweet Spot mit Bursts A

In dieser Einheit fährst du zwei Sätze von 15-minütigen Sweet-Spot-Intervallen im Tempo-Bereich. Nach jeweils 5 Minuten baust du einen knackigen, 20-sekündigen Sprint ein. Ein genialer Plan für alle RadfahrerInnen, die ihre Tempohärte spürbar verbessern wollen.

Probiere dieses Workout kostenlos aus

2. Two-Series Sweet Spot mit Bursts B

Mach dich bereit für ein intensives Programm, das deine Radperformance gezielt pusht. Der Fokus liegt voll auf dem Sweet Spot: Du absolvierst zwei Sätze von 19-minütigen Intervallen im Tempo-Bereich. Als zusätzliche Challenge baust du alle 5 Minuten einen 15-sekündigen Sprint ein. Ideal, wenn du deine Stehversuche und deine Power für explosive Situationen wie Zielsprints oder kurze Rampen verbessern willst.

3. Three-Set Sweet Spot mit Bursts

Hier stehen drei Sätze mit 12-minütigen Sweet-Spot-Intervallen im Tempo-Bereich auf dem Plan. Alle 4 Minuten folgt ein 20-sekündiger Sprint. Versuche, bei den Sprints für die vollen 20 Sekunden aus dem Sattel zu gehen. 

Dieses Workout trainiert sowohl deine aerobe Ausdauer als auch deine Schnellkraft, indem es den Sweet Spot mit explosiven Antritten kombiniert. Es hilft dir, auch bei hoher Vorbelastung noch Druck auf die Pedale zu bringen – essenziell für Attacken im Rennen oder steile Rampen.

Probiere dieses Workout kostenlos aus

4. The Sweet Spot 

In dieser 50-minütigen Einheit wechselt die Intensität alle 5 Minuten zwischen 93 % und 89 %. Dieser dreiteilige Sweet-Spot-Plan von JOIN ist gezielt darauf ausgelegt, sowohl die Fett- als auch die Kohlenhydratverbrennung optimal anzusprechen – perfekt für alle mit wenig Zeit, die das Maximum aus ihrem Training herausholen wollen.

Probiere dieses Workout kostenlos aus

5. Sweet Spot Tempo

Eines der beliebtesten Workouts ist die JOIN Sweet-Spot-Tempo-Serie, bei der du eine einzige 40-minütige Session im Tempo-Bereich absolvierst. Diese Einheit maximiert die Fett- und Kohlenhydratverbrennung und bietet dir bei minimalem Zeitaufwand einen echten Performance-Boost. Da sich die Intensität alle 5 Minuten ändert, ist das Training nicht nur extrem kurzweilig, sondern auch hochgradig effektiv.

Probiere dieses Workout kostenlos aus

6. Sweet Spot Tempo

In dieser etwas kürzeren Variante fährst du ein langes Intervall von 50 Minuten, bei dem die Intensität alle 5 Minuten zwischen 93 % und 89 % pendelt. Das kurbelt deine Fett- und Kohlenhydratverbrennung maximal an und liefert dir den sprichwörtlichen „Bang for your buck“. Besonders wertvoll für alle RadfahrerInnen mit einem engen Zeitplan.

Probiere dieses Workout kostenlos aus

Wie viele Sweet-Spot-Einheiten pro Woche machen Sinn?

Für die meisten RadfahrerInnen sind 2 bis 3 Sweet-Spot-Einheiten pro Woche ideal, um einen starken Trainingsreiz zu setzen und dem Körper gleichzeitig genug Zeit zur Regeneration zu geben. 

  • EinsteigerInnen sollten mit 1 bis 2 kürzeren Einheiten pro Woche starten, damit sich der Körper sicher an die neue Belastung anpassen kann, während man trotzdem schon von den Effekten profitiert. 

  • Fortgeschrittene FahrerInnen mit einer soliden Grundlage können meist problemlos 2 bis 3 Einheiten absolvieren.

  • Sehr erfahrene AthletInnen können sogar bis zu 4 Einheiten pro Woche einstreuen – vorausgesetzt, die Regeneration stimmt und man hört auf die Signale seines Körpers. 

Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, die Häufigkeit an deine Erfahrung, dein Fitnesslevel und deine Ziele anzupassen. Obwohl der Sweet Spot genial ist, kann ein Zuviel ohne ausreichende Pausen schnell zu Übermüdung und Leistungsabfall führen. 

JOIN nimmt dir das Grübeln ab. Mit über 400 dynamischen Workouts, die individuell auf dich zugeschnitten sind, nutzt JOIN dein Feedback, dein tägliches Wohlbefinden und deine Trainingsdaten, um dich immer im optimalen Bereich zu halten und Übertraining konsequent zu vermeiden. 

Sweet-Spot-Training, das in dein Leben passt

Dieses Training ist eine hochgradig effektive Methode, um deine Fitness zu steigern und gleichzeitig Belastung und Erholung perfekt auszubalancieren. Durch den Fokus auf den Sweet Spot maximierst du deine Trainingserfolge, ohne Übertraining oder einen Burnout zu riskieren

Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, deine Intensitäten im Auge zu behalten, auf deinen Körper zu hören und einem Plan zu folgen, der sich dynamisch an deine Fortschritte und deine Tagesform anpasst. 

Mit JOIN gehört das Rätselraten beim Training der Vergangenheit an. Unsere adaptiven Trainingspläne sind exakt auf deine Bedürfnisse zugeschnitten. Sie nutzen dein Feedback und deine Daten, damit du immer im Sweet Spot bleibst – ganz ohne die Gefahr, dich abzuschießen. 

Egal, ob du dich auf dein nächstes großes Event vorbereitest oder einfach nur deine Form verbessern willst: Der dynamische Ansatz von JOIN hält dich motiviert, balanciert und bringt dich sicher voran.

Teste JOIN noch heute kostenlos und erlebe die Zukunft des personalisierten, adaptiven Trainings.


Was Sweet-Spot-Training eigentlich ist

Für viele AthletInnen, insbesondere RadfahrerInnen, bringen die langen, kalten Wintermonate nicht nur eine wohlverdiente Pause, sondern markieren auch den Start der Grundlagenausdauer-Saison. Wenn du kein Radprofi bist, hast du wahrscheinlich nicht mehr als 15 Stunden pro Woche übrig, um sie ins Training zu stecken – auch wenn das natürlich genial wäre.

Warum ausgerechnet diese Zeitspanne, fragst du dich? Nun, das ist ungefähr die Zeit, die du bräuchtest, wenn du ausschließlich im Grundlagenbereich trainieren würdest – oder in dem, was wir (dank cleverem Marketing) als „Zone 2“ kennen. 

Um die physiologischen Vorteile und Anpassungen des Zone-2-Trainings wirklich zu nutzen, ist der zeitliche Aufwand für die meisten berufstätigen Menschen schlichtweg nicht machbar. 

Hier kommt das „Sweet-Spot-Training“ ins Spiel. Das Fahren im Sweet-Spot-Bereich bedeutet in der Regel, dass du mit einer Intensität zwischen 89 und 93 % deiner FTP fährst. Da diese Sweet-Spot-Einheiten eine höhere Intensität haben, holst du in Sachen Fitness einfach mehr für deine investierte Zeit heraus – besonders, wenn dein Terminkalender ohnehin schon voll ist. 

Leichte Atmung, und du kannst dich problemlos unterhalten. 

  • Unter 60 % Leichte Intensität - Fühlt sich kaum nach Sport an.

  • Zwischen 60-80 % Moderat - Fühlt sich an, als könntest du stundenlang so weiterfahren. Du atmest schwerer, kannst dich aber immer noch (kurz) unterhalten.

  • Zwischen 89-93 % Sweet-Spot-Training Intensiv - Kurz vor der Unbehaglichkeit. Du bist kurzatmig und kannst nur noch kurze Sätze sprechen.

Fahrten unter 60 % Intensität gelten im Allgemeinen als „Erholungsfahrten“. Sie sind für RadfahrerInnen aller Leistungsklassen extrem wichtig und helfen Körper und Geist, sich schneller zu regenerieren. Die am häufigsten genutzte Intensität bei Hobby- und World-Tour-RadfahrerInnen ist jedoch Zone 2. Diese Fahrten bilden das Fundament für deine Form in der kommenden Saison.

Die Sweet-Spot-Intensität sorgt für ähnliche physiologische Anpassungen wie Zone 2, ist aber deutlich zeiteffizienter. Damit ist sie absolut perfekt für alle RadfahrerInnen, die ihren Sport mit dem Beruf vereinbaren müssen und keine 20 Stunden extra pro Woche übrig haben. 

Heißer Tipp: Der Name „Sweet Spot“ klingt zwar nett, aber täusch dich nicht: Diese Fahrten sind kein Spaziergang. Dennoch sind sie absolut machbar und gut durchzuhalten.

Der Sweet Spot als Prozentsatz der FTP

Dieser Leistungsbereich, auch bekannt als „Sweet Spot“, liegt zwischen 89 % und 93 % deiner FTP (Functional Threshold Power). Er befindet sich am oberen Ende des Tempo-Bereichs und am unteren Ende des Schwellenbereichs. 

Längere Intervalle im Sweet-Spot-Bereich fordern deinen Körper ordentlich heraus und ermüden die Muskelfasern, ohne jedoch übermäßige Muskelschäden zu verursachen. Kurz gesagt: Sweet-Spot-Training ist eine äußerst praktische und zeiteffiziente Methode, um deine Ausdauer zu steigern und deine allgemeine Performance auf dem Rad zu verbessern. 

Wenn du mehr über die Functional Threshold Power oder das FTP-Training erfahren möchtest, lies einfach unseren umfassenden Guide zum Thema FTP.

Wie Sweet-Spot-Training dich nach vorne bringt

Dieses Training ist gezielt darauf ausgelegt, sowohl deine Ausdauer als auch deine Power zu steigern. Wie wir gelernt haben, fährst du dabei knapp unter deiner Schwelle bei 89-93 % deiner FTP. Hier sind sieben entscheidende Vorteile des Sweet-Spot-Trainings:

1. Es steigert deine Ausdauer

Sweet-Spot-Training hilft dir, deine Ausdauer aufzubauen, da du in einer Intensität trainierst, die du über längere Zeit halten kannst, ohne deinen Körper komplett zu zerstören. Für RadfahrerInnen, die ihre Ausdauer verbessern wollen, ist das extrem effektiv.

2. Es verschiebt deine Laktatschwelle

Das Training im Sweet Spot verschiebt deine Laktatschwelle nach oben. Das bedeutet, dass du länger härter fahren kannst, bevor deine Beine anfangen zu brennen. 

3. Es verbessert deine erbrachte Leistung

Durch das Fahren nah an deiner FTP verbessert das Training deine allgemeine Leistung. Du kannst also mehr Watt bei gefühlt geringerer Anstrengung treten – was dich schneller und effizienter macht.

4. Es spart extrem viel Zeit

Im Vergleich zu klassischen, langen Ausdauereinheiten im niedrigen Intensitätsbereich ist Sweet-Spot-Training unschlagbar zeiteffizient. Durch die höhere Intensität erzielst du ähnliche aerobe Anpassungen in viel kürzerer Zeit – ganz ohne stundenlanges Dahingerolle.

5. Perfekte Balance aus Reiz und Regeneration

Sweet-Spot-Workouts ermöglichen dir ein forderndes, aber absolut machbares Training. Es balanciert optimal:

  • Trainingsreiz,

  • Erholung und

  • maximiert deinen Fitnessgewinn ohne totale Erschöpfung.

6. Trainiert das aerobe und anaerobe System

Sweet-Spot-Training schlägt die Brücke zwischen aerober Ausdauer und anaerober Leistung. Das ist genial für RadfahrerInnen, die sowohl einen langen Atem als auch explosive Power brauchen – zum Beispiel an kurzen Anstiegen oder bei Ausreißversuchen.

7. Unterstützt die wettkampfspezifische Fitness

Da das Training genau die Intensitäten simuliert, die du auch draußen erlebst (wie lange Anstiege oder konstantes Tempo im Rennen), baut es genau die Fitness auf, die du für harte Belastungen im Wettkampf brauchst.

Die Grenzen des Sweet-Spot-Trainings

Wie bei den meisten Dingen im Leben gilt: Zuviel des Guten tut selten gut. Das gilt auch für den Sweet Spot. Tatsächlich gibt es bisher nur wenige wissenschaftliche Studien, die sich explizit mit den Vor- und Nachteilen des Sweet-Spot-Trainings im direkten Vergleich zu anderen Intensitäten wie Zone 2 befasst haben

Dennoch gibt es ein paar Aspekte, die du im Hinterkopf behalten solltest, wenn du Sweet-Spot-Training in deinen Plan einbaust. 

Spezifität

Wie du siehst, bietet das Training im Sweet Spot jede Menge Vorteile und ist eine der effektivsten Trainingsmethoden überhaupt. Wenn du dich jedoch ausschließlich darauf verlässt, läufst du Gefahr, andere wichtige Fitnessbereiche zu vernachlässigen, wie zum Beispiel deine VO2max

Ähnlich wie beim Kraft- und Kraftausdauertraining für RadfahrerInnen wirst du auch beim Sweet-Spot-Training irgendwann an einen Punkt kommen, an dem es stagniert. Man spricht dann von einem Plateau. Typischerweise eignet sich Sweet-Spot-Training besonders gut für BergfahrerInnen oder alle, die gerne lange, gleichmäßige Distanzen fahren. 

Für BahnsprinterInnen sieht die Welt schon ganz anders aus. Diese AthletInnen brauchen keine extreme Ausdauer; ihr Fokus liegt fast ausschließlich auf maximaler Power – auf dem Rad und im Kraftraum – sowie auf optimaler Regeneration. 

Kurz gesagt: Bei jedem Training ist es entscheidend, deinen Fahrertyp zu kennen und zu wissen, welche Anforderungen deine Ziele oder anstehenden Events an dich stellen. So kannst du gezielt die Bereiche trainieren, die dich wirklich weiterbringen.

Kosten-Nutzen-Verhältnis

Das „Kosten-Nutzen-Verhältnis“ ist ein Begriff, der im Sport gerne verwendet wird, um die Effektivität verschiedener Trainingsmethoden zu vergleichen. In diesem Fall werfen wir einen Blick auf den Sweet Spot. 

Ein potenzieller Nachteil von zu viel Sweet-Spot-Training ist die benötigte Regenerationszeit. Im Vergleich zu lockeren Einheiten fordert das Fahren im oberen Sweet-Spot-Bereich den Körper deutlich mehr – besonders, wenn man es übertreibt. 

Dieses Risiko lässt sich jedoch minimieren, wenn du einem individuell auf dich abgestimmten Trainingsplan folgst, wie wir ihn bei JOIN anbieten. Unsere Pläne passen sich dynamisch an deinen Alltag und deine aktuelle Belastung an. Dadurch wird das Risiko von Übertraining und Verletzungen extrem reduziert.

Verbessert der Sweet Spot die VO2max?

Um deine VO2max auf dem Rad zu steigern, sind lockere Grundlagenfahrten oft das beste Fundament. Sobald deine aerobe Kapazität jedoch ein gewisses Niveau erreicht hat, werden weitere Fortschritte schwieriger. Ab diesem Punkt brauchst du intensivere Reize, um dich weiter zu verbessern. 

Eine hervorragende Methode, um gezielt an deiner VO2max zu arbeiten, ist das Sweet-Spot-Training. Die nachhaltige Verbesserung deiner VO2max hängt jedoch stark davon ab, wie konsequent du einen strukturierten Trainingsplan über einen längeren Zeitraum verfolgst. 

Kurzfristige Erfolge sind im Vergleich zu den Fortschritten, die du über ein oder zwei Jahre konsequenten Trainings erzielen kannst, eher gering. 

RadfahrerInnen, die über mehrere Jahre hinweg strukturiert trainieren, erzielen fast immer die beeindruckendsten Leistungssteigerungen.

Verbessert der Sweet Spot die FTP?

Sweet-Spot-Training ist eine der effektivsten Methoden, um deine Functional Threshold Power (FTP) anzuheben. Der Sweet Spot bezeichnet eine Intensität knapp unter deiner FTP – typischerweise zwischen 89 % und 93 %. 

In diesem Bereich triffst du genau die richtige Balance aus Intensität und Trainingsvolumen: Du forderst deinen Körper stark genug, um Trainingsreize zu setzen, ohne ihn so stark zu erschöpfen, wie es bei härteren Intervallen der Fall wäre.

Sweet-Spot-Training steigert deine FTP, indem es:

  • deine aerobe Kapazität erhöht,

  • deine Kraftausdauer verbessert und

  • dir ein extrem zeiteffizientes Training ermöglicht. 

Wenn du regelmäßig Sweet-Spot-Intervalle in dein Training einbaust, wirst du deine FTP spürbar steigern und zu einem ausdauernderen und schnelleren Fahrer bzw. einer schnelleren Fahrerin.

Wie hart ist Sweet-Spot-Training wirklich?

Bei einem Namen wie „Sweet Spot“ liegt der Verdacht nahe, dass es sich um eine bequeme und lockere Angelegenheit handelt. Aber täusch dich nicht: Sweet-Spot-Training ist alles andere als einfach. Es fordert dich – und genau so soll es auch sein! 

Ein Hauptgrund, warum sich der Sweet Spot für viele RadfahrerInnen so unangenehm anfühlt, ist, dass sie selten gezielt in diesem Bereich trainieren; das gilt besonders für EinsteigerInnen. Die Intervalle liegen knapp unter der anaeroben Schwelle. Auch wenn du rein technisch gesehen noch nicht „an der Schwelle“ fährst, bist du verdammt nah dran. Das kann besonders bei längeren Intervallen mental und physisch richtig fordernd sein.

Warum Sweet-Spot-Einheiten dich fordern

  • Du fährst mit einer höheren Intensität.

  • Du hältst diese Intensität über längere Zeiträume.

  • Diese Belastung ist für viele RadfahrerInnen neu.

  • Du bewegst dich außerhalb deiner Komfortzone.

Ein weiterer Grund ist, dass du viel mehr Zeit in höheren Leistungsbereichen verbringst, als du es vielleicht gewohnt bist. Das fühlt sich anstrengend an – ist aber genau der Reiz, den du brauchst. 

Vergiss nicht: Du willst das Maximum aus deiner Trainingszeit herausholen. Dafür ist die Bereitschaft, aus deiner Komfortzone auszubrechen, der Schlüssel zum Erfolg. Sweet-Spot-Einheiten sind an sich schon hart – mit der falschen mentalen Einstellung oder einer schlechten Verpflegungsstrategie machst du sie dir nur unnötig schwerer. 

Sweet-Spot-Intervalle

Sweet-Spot-Intervalle sind strukturierte Trainingseinheiten, die bei 89 bis 93 % deiner FTP absolviert werden. Ziel dieser Intervalle ist es, deine aerobe Kapazität und deine Kraftausdauer zu verbessern. Durch die perfekte Balance aus Intensität und Machbarkeit sind sie ideal, um deine Fitness zu pushen, ohne dich komplett abzuschießen. 

  • Ein klassisches Beispiel wäre eine Einheit mit drei 10-minütigen Sweet-Spot-Intervallen und jeweils einer ebenso langen Erholungspause dazwischen. Sobald sich deine Fitness verbessert, kannst du die Intervalle verlängern oder die Intensität leicht steigern.

Grundlagentraining im Sweet Spot 

Wenn deine Zeit knapp ist, ist der Sweet Spot eine geniale Methode für dein Grundlagentraining. Er pusht deine aerobe Ausdauer und deine Kraft, indem er genau den Bereich zwischen dem oberen Zone 3 und dem unteren Zone 4 (89–93 % FTP) ansteuert. Im Gegensatz zu klassischen, extrem langen Fahrten in Zone 2 bringt dir Sweet-Spot-Training deutliche Fitnessgewinne in einem Bruchteil der Zeit – perfekt für alle, die das Training in einen vollen Alltag integrieren müssen.

Die Sweet-Spot-Leistungsbereiche erklärt  

Das Training im Sweet Spot zielt exakt auf den Bereich von 89–93 % deiner FTP ab und schließt damit die Lücke zwischen Tempo (Zone 3) und Schwelle (Zone 4). Bei dieser Methode minimierst du die Zeit in den ganz lockeren Bereichen (Zonen 1–2), deckelst aber gleichzeitig die Zeit am oberen Ende von Zone 4, um dich nicht übermäßig zu erschöpfen. Durch dieses clevere Ansteuern des Sweet Spots maximierst du deine aerobe Entwicklung und kannst die Intervalle dennoch über längere Zeit aufrechterhalten.

Tempo vs. Sweet Spot

Tempo-Training findet im Bereich von 76–88 % der FTP statt, während der Sweet Spot mit 89–93 % der FTP minimal darüber liegt. Beide Trainingsformen zielen darauf ab, deine Ausdauer zu verbessern. Allerdings bietet das Sweet-Spot-Training das noch bessere Verhältnis aus Fitnessgewinn und Ermüdung. Es ist also die effizientere Wahl für alle, die das Maximum aus ihrer Zeit herausholen wollen. 

Während Tempo-Workouts weniger anstrengend sind und oft für längere Fahrten genutzt werden, eignen sich Sweet-Spot-Intervalle perfekt für gezielte Leistungssprünge.

Verpflegung und Mindset für dein Sweet-Spot-Training

  • Verpflegung: Die richtige Ernährung ist das A und O, um die Intensität im Sweet Spot auch wirklich durchzuhalten.  

  • Vor der Fahrt: Setze auf kohlenhydratreiche Mahlzeiten wie Haferflocken, Nudeln oder Reisgerichte. Passe die Portionsgröße an die geplante Dauer und Intensität deines Workouts an.  

  • Während der Fahrt: Versuche bei längeren Einheiten 60–90 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde aufzunehmen. Experimentiere mit Gels, Riegeln oder Sportgetränken, um herauszufinden, was dein Magen am besten verträgt. 

  • Nach der Fahrt: Fülle deine Speicher mit einer Kombination aus Proteinen und Kohlenhydraten auf – zum Beispiel mit einem Smoothie aus Proteinpulver, Haferflocken, Banane und Erdnussbutter, um deine Regeneration optimal einzuleiten.

  • Mindset: Sweet-Spot-Training kann wehtun, besonders am Anfang. Gehe mit einer positiven Einstellung an jede Einheit heran und sieh sie als wichtigen Schritt auf dem Weg zu deinen sportlichen Zielen. Akzeptiere das Brennen in den Beinen – es ist genau das, was dich stärker macht. Mentale Stärke ist hier alles: Nimm die Herausforderung an und zieh es durch, um die Ergebnisse zu ernten.

Beispiele für Sweet-Spot-Workouts

Bei JOIN bieten wir dir jede Menge Tools und Features, um deine Leistung auf dem Rad zu pushen und dein Sweet-Spot-Training aufs nächste Level zu heben. Unsere professionell gestalteten Trainingspläne wurden von World-Tour-Coaches entwickelt, damit du deine Ziele nicht nur erreichst, sondern sie mit Bravour übertriffst.

1. Two-Series Sweet Spot mit Bursts A

In dieser Einheit fährst du zwei Sätze von 15-minütigen Sweet-Spot-Intervallen im Tempo-Bereich. Nach jeweils 5 Minuten baust du einen knackigen, 20-sekündigen Sprint ein. Ein genialer Plan für alle RadfahrerInnen, die ihre Tempohärte spürbar verbessern wollen.

Probiere dieses Workout kostenlos aus

2. Two-Series Sweet Spot mit Bursts B

Mach dich bereit für ein intensives Programm, das deine Radperformance gezielt pusht. Der Fokus liegt voll auf dem Sweet Spot: Du absolvierst zwei Sätze von 19-minütigen Intervallen im Tempo-Bereich. Als zusätzliche Challenge baust du alle 5 Minuten einen 15-sekündigen Sprint ein. Ideal, wenn du deine Stehversuche und deine Power für explosive Situationen wie Zielsprints oder kurze Rampen verbessern willst.

3. Three-Set Sweet Spot mit Bursts

Hier stehen drei Sätze mit 12-minütigen Sweet-Spot-Intervallen im Tempo-Bereich auf dem Plan. Alle 4 Minuten folgt ein 20-sekündiger Sprint. Versuche, bei den Sprints für die vollen 20 Sekunden aus dem Sattel zu gehen. 

Dieses Workout trainiert sowohl deine aerobe Ausdauer als auch deine Schnellkraft, indem es den Sweet Spot mit explosiven Antritten kombiniert. Es hilft dir, auch bei hoher Vorbelastung noch Druck auf die Pedale zu bringen – essenziell für Attacken im Rennen oder steile Rampen.

Probiere dieses Workout kostenlos aus

4. The Sweet Spot 

In dieser 50-minütigen Einheit wechselt die Intensität alle 5 Minuten zwischen 93 % und 89 %. Dieser dreiteilige Sweet-Spot-Plan von JOIN ist gezielt darauf ausgelegt, sowohl die Fett- als auch die Kohlenhydratverbrennung optimal anzusprechen – perfekt für alle mit wenig Zeit, die das Maximum aus ihrem Training herausholen wollen.

Probiere dieses Workout kostenlos aus

5. Sweet Spot Tempo

Eines der beliebtesten Workouts ist die JOIN Sweet-Spot-Tempo-Serie, bei der du eine einzige 40-minütige Session im Tempo-Bereich absolvierst. Diese Einheit maximiert die Fett- und Kohlenhydratverbrennung und bietet dir bei minimalem Zeitaufwand einen echten Performance-Boost. Da sich die Intensität alle 5 Minuten ändert, ist das Training nicht nur extrem kurzweilig, sondern auch hochgradig effektiv.

Probiere dieses Workout kostenlos aus

6. Sweet Spot Tempo

In dieser etwas kürzeren Variante fährst du ein langes Intervall von 50 Minuten, bei dem die Intensität alle 5 Minuten zwischen 93 % und 89 % pendelt. Das kurbelt deine Fett- und Kohlenhydratverbrennung maximal an und liefert dir den sprichwörtlichen „Bang for your buck“. Besonders wertvoll für alle RadfahrerInnen mit einem engen Zeitplan.

Probiere dieses Workout kostenlos aus

Wie viele Sweet-Spot-Einheiten pro Woche machen Sinn?

Für die meisten RadfahrerInnen sind 2 bis 3 Sweet-Spot-Einheiten pro Woche ideal, um einen starken Trainingsreiz zu setzen und dem Körper gleichzeitig genug Zeit zur Regeneration zu geben. 

  • EinsteigerInnen sollten mit 1 bis 2 kürzeren Einheiten pro Woche starten, damit sich der Körper sicher an die neue Belastung anpassen kann, während man trotzdem schon von den Effekten profitiert. 

  • Fortgeschrittene FahrerInnen mit einer soliden Grundlage können meist problemlos 2 bis 3 Einheiten absolvieren.

  • Sehr erfahrene AthletInnen können sogar bis zu 4 Einheiten pro Woche einstreuen – vorausgesetzt, die Regeneration stimmt und man hört auf die Signale seines Körpers. 

Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, die Häufigkeit an deine Erfahrung, dein Fitnesslevel und deine Ziele anzupassen. Obwohl der Sweet Spot genial ist, kann ein Zuviel ohne ausreichende Pausen schnell zu Übermüdung und Leistungsabfall führen. 

JOIN nimmt dir das Grübeln ab. Mit über 400 dynamischen Workouts, die individuell auf dich zugeschnitten sind, nutzt JOIN dein Feedback, dein tägliches Wohlbefinden und deine Trainingsdaten, um dich immer im optimalen Bereich zu halten und Übertraining konsequent zu vermeiden. 

Sweet-Spot-Training, das in dein Leben passt

Dieses Training ist eine hochgradig effektive Methode, um deine Fitness zu steigern und gleichzeitig Belastung und Erholung perfekt auszubalancieren. Durch den Fokus auf den Sweet Spot maximierst du deine Trainingserfolge, ohne Übertraining oder einen Burnout zu riskieren

Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, deine Intensitäten im Auge zu behalten, auf deinen Körper zu hören und einem Plan zu folgen, der sich dynamisch an deine Fortschritte und deine Tagesform anpasst. 

Mit JOIN gehört das Rätselraten beim Training der Vergangenheit an. Unsere adaptiven Trainingspläne sind exakt auf deine Bedürfnisse zugeschnitten. Sie nutzen dein Feedback und deine Daten, damit du immer im Sweet Spot bleibst – ganz ohne die Gefahr, dich abzuschießen. 

Egal, ob du dich auf dein nächstes großes Event vorbereitest oder einfach nur deine Form verbessern willst: Der dynamische Ansatz von JOIN hält dich motiviert, balanciert und bringt dich sicher voran.

Teste JOIN noch heute kostenlos und erlebe die Zukunft des personalisierten, adaptiven Trainings.


Was Sweet-Spot-Training eigentlich ist

Für viele AthletInnen, insbesondere RadfahrerInnen, bringen die langen, kalten Wintermonate nicht nur eine wohlverdiente Pause, sondern markieren auch den Start der Grundlagenausdauer-Saison. Wenn du kein Radprofi bist, hast du wahrscheinlich nicht mehr als 15 Stunden pro Woche übrig, um sie ins Training zu stecken – auch wenn das natürlich genial wäre.

Warum ausgerechnet diese Zeitspanne, fragst du dich? Nun, das ist ungefähr die Zeit, die du bräuchtest, wenn du ausschließlich im Grundlagenbereich trainieren würdest – oder in dem, was wir (dank cleverem Marketing) als „Zone 2“ kennen. 

Um die physiologischen Vorteile und Anpassungen des Zone-2-Trainings wirklich zu nutzen, ist der zeitliche Aufwand für die meisten berufstätigen Menschen schlichtweg nicht machbar. 

Hier kommt das „Sweet-Spot-Training“ ins Spiel. Das Fahren im Sweet-Spot-Bereich bedeutet in der Regel, dass du mit einer Intensität zwischen 89 und 93 % deiner FTP fährst. Da diese Sweet-Spot-Einheiten eine höhere Intensität haben, holst du in Sachen Fitness einfach mehr für deine investierte Zeit heraus – besonders, wenn dein Terminkalender ohnehin schon voll ist. 

Leichte Atmung, und du kannst dich problemlos unterhalten. 

  • Unter 60 % Leichte Intensität - Fühlt sich kaum nach Sport an.

  • Zwischen 60-80 % Moderat - Fühlt sich an, als könntest du stundenlang so weiterfahren. Du atmest schwerer, kannst dich aber immer noch (kurz) unterhalten.

  • Zwischen 89-93 % Sweet-Spot-Training Intensiv - Kurz vor der Unbehaglichkeit. Du bist kurzatmig und kannst nur noch kurze Sätze sprechen.

Fahrten unter 60 % Intensität gelten im Allgemeinen als „Erholungsfahrten“. Sie sind für RadfahrerInnen aller Leistungsklassen extrem wichtig und helfen Körper und Geist, sich schneller zu regenerieren. Die am häufigsten genutzte Intensität bei Hobby- und World-Tour-RadfahrerInnen ist jedoch Zone 2. Diese Fahrten bilden das Fundament für deine Form in der kommenden Saison.

Die Sweet-Spot-Intensität sorgt für ähnliche physiologische Anpassungen wie Zone 2, ist aber deutlich zeiteffizienter. Damit ist sie absolut perfekt für alle RadfahrerInnen, die ihren Sport mit dem Beruf vereinbaren müssen und keine 20 Stunden extra pro Woche übrig haben. 

Heißer Tipp: Der Name „Sweet Spot“ klingt zwar nett, aber täusch dich nicht: Diese Fahrten sind kein Spaziergang. Dennoch sind sie absolut machbar und gut durchzuhalten.

Der Sweet Spot als Prozentsatz der FTP

Dieser Leistungsbereich, auch bekannt als „Sweet Spot“, liegt zwischen 89 % und 93 % deiner FTP (Functional Threshold Power). Er befindet sich am oberen Ende des Tempo-Bereichs und am unteren Ende des Schwellenbereichs. 

Längere Intervalle im Sweet-Spot-Bereich fordern deinen Körper ordentlich heraus und ermüden die Muskelfasern, ohne jedoch übermäßige Muskelschäden zu verursachen. Kurz gesagt: Sweet-Spot-Training ist eine äußerst praktische und zeiteffiziente Methode, um deine Ausdauer zu steigern und deine allgemeine Performance auf dem Rad zu verbessern. 

Wenn du mehr über die Functional Threshold Power oder das FTP-Training erfahren möchtest, lies einfach unseren umfassenden Guide zum Thema FTP.

Wie Sweet-Spot-Training dich nach vorne bringt

Dieses Training ist gezielt darauf ausgelegt, sowohl deine Ausdauer als auch deine Power zu steigern. Wie wir gelernt haben, fährst du dabei knapp unter deiner Schwelle bei 89-93 % deiner FTP. Hier sind sieben entscheidende Vorteile des Sweet-Spot-Trainings:

1. Es steigert deine Ausdauer

Sweet-Spot-Training hilft dir, deine Ausdauer aufzubauen, da du in einer Intensität trainierst, die du über längere Zeit halten kannst, ohne deinen Körper komplett zu zerstören. Für RadfahrerInnen, die ihre Ausdauer verbessern wollen, ist das extrem effektiv.

2. Es verschiebt deine Laktatschwelle

Das Training im Sweet Spot verschiebt deine Laktatschwelle nach oben. Das bedeutet, dass du länger härter fahren kannst, bevor deine Beine anfangen zu brennen. 

3. Es verbessert deine erbrachte Leistung

Durch das Fahren nah an deiner FTP verbessert das Training deine allgemeine Leistung. Du kannst also mehr Watt bei gefühlt geringerer Anstrengung treten – was dich schneller und effizienter macht.

4. Es spart extrem viel Zeit

Im Vergleich zu klassischen, langen Ausdauereinheiten im niedrigen Intensitätsbereich ist Sweet-Spot-Training unschlagbar zeiteffizient. Durch die höhere Intensität erzielst du ähnliche aerobe Anpassungen in viel kürzerer Zeit – ganz ohne stundenlanges Dahingerolle.

5. Perfekte Balance aus Reiz und Regeneration

Sweet-Spot-Workouts ermöglichen dir ein forderndes, aber absolut machbares Training. Es balanciert optimal:

  • Trainingsreiz,

  • Erholung und

  • maximiert deinen Fitnessgewinn ohne totale Erschöpfung.

6. Trainiert das aerobe und anaerobe System

Sweet-Spot-Training schlägt die Brücke zwischen aerober Ausdauer und anaerober Leistung. Das ist genial für RadfahrerInnen, die sowohl einen langen Atem als auch explosive Power brauchen – zum Beispiel an kurzen Anstiegen oder bei Ausreißversuchen.

7. Unterstützt die wettkampfspezifische Fitness

Da das Training genau die Intensitäten simuliert, die du auch draußen erlebst (wie lange Anstiege oder konstantes Tempo im Rennen), baut es genau die Fitness auf, die du für harte Belastungen im Wettkampf brauchst.

Die Grenzen des Sweet-Spot-Trainings

Wie bei den meisten Dingen im Leben gilt: Zuviel des Guten tut selten gut. Das gilt auch für den Sweet Spot. Tatsächlich gibt es bisher nur wenige wissenschaftliche Studien, die sich explizit mit den Vor- und Nachteilen des Sweet-Spot-Trainings im direkten Vergleich zu anderen Intensitäten wie Zone 2 befasst haben

Dennoch gibt es ein paar Aspekte, die du im Hinterkopf behalten solltest, wenn du Sweet-Spot-Training in deinen Plan einbaust. 

Spezifität

Wie du siehst, bietet das Training im Sweet Spot jede Menge Vorteile und ist eine der effektivsten Trainingsmethoden überhaupt. Wenn du dich jedoch ausschließlich darauf verlässt, läufst du Gefahr, andere wichtige Fitnessbereiche zu vernachlässigen, wie zum Beispiel deine VO2max

Ähnlich wie beim Kraft- und Kraftausdauertraining für RadfahrerInnen wirst du auch beim Sweet-Spot-Training irgendwann an einen Punkt kommen, an dem es stagniert. Man spricht dann von einem Plateau. Typischerweise eignet sich Sweet-Spot-Training besonders gut für BergfahrerInnen oder alle, die gerne lange, gleichmäßige Distanzen fahren. 

Für BahnsprinterInnen sieht die Welt schon ganz anders aus. Diese AthletInnen brauchen keine extreme Ausdauer; ihr Fokus liegt fast ausschließlich auf maximaler Power – auf dem Rad und im Kraftraum – sowie auf optimaler Regeneration. 

Kurz gesagt: Bei jedem Training ist es entscheidend, deinen Fahrertyp zu kennen und zu wissen, welche Anforderungen deine Ziele oder anstehenden Events an dich stellen. So kannst du gezielt die Bereiche trainieren, die dich wirklich weiterbringen.

Kosten-Nutzen-Verhältnis

Das „Kosten-Nutzen-Verhältnis“ ist ein Begriff, der im Sport gerne verwendet wird, um die Effektivität verschiedener Trainingsmethoden zu vergleichen. In diesem Fall werfen wir einen Blick auf den Sweet Spot. 

Ein potenzieller Nachteil von zu viel Sweet-Spot-Training ist die benötigte Regenerationszeit. Im Vergleich zu lockeren Einheiten fordert das Fahren im oberen Sweet-Spot-Bereich den Körper deutlich mehr – besonders, wenn man es übertreibt. 

Dieses Risiko lässt sich jedoch minimieren, wenn du einem individuell auf dich abgestimmten Trainingsplan folgst, wie wir ihn bei JOIN anbieten. Unsere Pläne passen sich dynamisch an deinen Alltag und deine aktuelle Belastung an. Dadurch wird das Risiko von Übertraining und Verletzungen extrem reduziert.

Verbessert der Sweet Spot die VO2max?

Um deine VO2max auf dem Rad zu steigern, sind lockere Grundlagenfahrten oft das beste Fundament. Sobald deine aerobe Kapazität jedoch ein gewisses Niveau erreicht hat, werden weitere Fortschritte schwieriger. Ab diesem Punkt brauchst du intensivere Reize, um dich weiter zu verbessern. 

Eine hervorragende Methode, um gezielt an deiner VO2max zu arbeiten, ist das Sweet-Spot-Training. Die nachhaltige Verbesserung deiner VO2max hängt jedoch stark davon ab, wie konsequent du einen strukturierten Trainingsplan über einen längeren Zeitraum verfolgst. 

Kurzfristige Erfolge sind im Vergleich zu den Fortschritten, die du über ein oder zwei Jahre konsequenten Trainings erzielen kannst, eher gering. 

RadfahrerInnen, die über mehrere Jahre hinweg strukturiert trainieren, erzielen fast immer die beeindruckendsten Leistungssteigerungen.

Verbessert der Sweet Spot die FTP?

Sweet-Spot-Training ist eine der effektivsten Methoden, um deine Functional Threshold Power (FTP) anzuheben. Der Sweet Spot bezeichnet eine Intensität knapp unter deiner FTP – typischerweise zwischen 89 % und 93 %. 

In diesem Bereich triffst du genau die richtige Balance aus Intensität und Trainingsvolumen: Du forderst deinen Körper stark genug, um Trainingsreize zu setzen, ohne ihn so stark zu erschöpfen, wie es bei härteren Intervallen der Fall wäre.

Sweet-Spot-Training steigert deine FTP, indem es:

  • deine aerobe Kapazität erhöht,

  • deine Kraftausdauer verbessert und

  • dir ein extrem zeiteffizientes Training ermöglicht. 

Wenn du regelmäßig Sweet-Spot-Intervalle in dein Training einbaust, wirst du deine FTP spürbar steigern und zu einem ausdauernderen und schnelleren Fahrer bzw. einer schnelleren Fahrerin.

Wie hart ist Sweet-Spot-Training wirklich?

Bei einem Namen wie „Sweet Spot“ liegt der Verdacht nahe, dass es sich um eine bequeme und lockere Angelegenheit handelt. Aber täusch dich nicht: Sweet-Spot-Training ist alles andere als einfach. Es fordert dich – und genau so soll es auch sein! 

Ein Hauptgrund, warum sich der Sweet Spot für viele RadfahrerInnen so unangenehm anfühlt, ist, dass sie selten gezielt in diesem Bereich trainieren; das gilt besonders für EinsteigerInnen. Die Intervalle liegen knapp unter der anaeroben Schwelle. Auch wenn du rein technisch gesehen noch nicht „an der Schwelle“ fährst, bist du verdammt nah dran. Das kann besonders bei längeren Intervallen mental und physisch richtig fordernd sein.

Warum Sweet-Spot-Einheiten dich fordern

  • Du fährst mit einer höheren Intensität.

  • Du hältst diese Intensität über längere Zeiträume.

  • Diese Belastung ist für viele RadfahrerInnen neu.

  • Du bewegst dich außerhalb deiner Komfortzone.

Ein weiterer Grund ist, dass du viel mehr Zeit in höheren Leistungsbereichen verbringst, als du es vielleicht gewohnt bist. Das fühlt sich anstrengend an – ist aber genau der Reiz, den du brauchst. 

Vergiss nicht: Du willst das Maximum aus deiner Trainingszeit herausholen. Dafür ist die Bereitschaft, aus deiner Komfortzone auszubrechen, der Schlüssel zum Erfolg. Sweet-Spot-Einheiten sind an sich schon hart – mit der falschen mentalen Einstellung oder einer schlechten Verpflegungsstrategie machst du sie dir nur unnötig schwerer. 

Sweet-Spot-Intervalle

Sweet-Spot-Intervalle sind strukturierte Trainingseinheiten, die bei 89 bis 93 % deiner FTP absolviert werden. Ziel dieser Intervalle ist es, deine aerobe Kapazität und deine Kraftausdauer zu verbessern. Durch die perfekte Balance aus Intensität und Machbarkeit sind sie ideal, um deine Fitness zu pushen, ohne dich komplett abzuschießen. 

  • Ein klassisches Beispiel wäre eine Einheit mit drei 10-minütigen Sweet-Spot-Intervallen und jeweils einer ebenso langen Erholungspause dazwischen. Sobald sich deine Fitness verbessert, kannst du die Intervalle verlängern oder die Intensität leicht steigern.

Grundlagentraining im Sweet Spot 

Wenn deine Zeit knapp ist, ist der Sweet Spot eine geniale Methode für dein Grundlagentraining. Er pusht deine aerobe Ausdauer und deine Kraft, indem er genau den Bereich zwischen dem oberen Zone 3 und dem unteren Zone 4 (89–93 % FTP) ansteuert. Im Gegensatz zu klassischen, extrem langen Fahrten in Zone 2 bringt dir Sweet-Spot-Training deutliche Fitnessgewinne in einem Bruchteil der Zeit – perfekt für alle, die das Training in einen vollen Alltag integrieren müssen.

Die Sweet-Spot-Leistungsbereiche erklärt  

Das Training im Sweet Spot zielt exakt auf den Bereich von 89–93 % deiner FTP ab und schließt damit die Lücke zwischen Tempo (Zone 3) und Schwelle (Zone 4). Bei dieser Methode minimierst du die Zeit in den ganz lockeren Bereichen (Zonen 1–2), deckelst aber gleichzeitig die Zeit am oberen Ende von Zone 4, um dich nicht übermäßig zu erschöpfen. Durch dieses clevere Ansteuern des Sweet Spots maximierst du deine aerobe Entwicklung und kannst die Intervalle dennoch über längere Zeit aufrechterhalten.

Tempo vs. Sweet Spot

Tempo-Training findet im Bereich von 76–88 % der FTP statt, während der Sweet Spot mit 89–93 % der FTP minimal darüber liegt. Beide Trainingsformen zielen darauf ab, deine Ausdauer zu verbessern. Allerdings bietet das Sweet-Spot-Training das noch bessere Verhältnis aus Fitnessgewinn und Ermüdung. Es ist also die effizientere Wahl für alle, die das Maximum aus ihrer Zeit herausholen wollen. 

Während Tempo-Workouts weniger anstrengend sind und oft für längere Fahrten genutzt werden, eignen sich Sweet-Spot-Intervalle perfekt für gezielte Leistungssprünge.

Verpflegung und Mindset für dein Sweet-Spot-Training

  • Verpflegung: Die richtige Ernährung ist das A und O, um die Intensität im Sweet Spot auch wirklich durchzuhalten.  

  • Vor der Fahrt: Setze auf kohlenhydratreiche Mahlzeiten wie Haferflocken, Nudeln oder Reisgerichte. Passe die Portionsgröße an die geplante Dauer und Intensität deines Workouts an.  

  • Während der Fahrt: Versuche bei längeren Einheiten 60–90 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde aufzunehmen. Experimentiere mit Gels, Riegeln oder Sportgetränken, um herauszufinden, was dein Magen am besten verträgt. 

  • Nach der Fahrt: Fülle deine Speicher mit einer Kombination aus Proteinen und Kohlenhydraten auf – zum Beispiel mit einem Smoothie aus Proteinpulver, Haferflocken, Banane und Erdnussbutter, um deine Regeneration optimal einzuleiten.

  • Mindset: Sweet-Spot-Training kann wehtun, besonders am Anfang. Gehe mit einer positiven Einstellung an jede Einheit heran und sieh sie als wichtigen Schritt auf dem Weg zu deinen sportlichen Zielen. Akzeptiere das Brennen in den Beinen – es ist genau das, was dich stärker macht. Mentale Stärke ist hier alles: Nimm die Herausforderung an und zieh es durch, um die Ergebnisse zu ernten.

Beispiele für Sweet-Spot-Workouts

Bei JOIN bieten wir dir jede Menge Tools und Features, um deine Leistung auf dem Rad zu pushen und dein Sweet-Spot-Training aufs nächste Level zu heben. Unsere professionell gestalteten Trainingspläne wurden von World-Tour-Coaches entwickelt, damit du deine Ziele nicht nur erreichst, sondern sie mit Bravour übertriffst.

1. Two-Series Sweet Spot mit Bursts A

In dieser Einheit fährst du zwei Sätze von 15-minütigen Sweet-Spot-Intervallen im Tempo-Bereich. Nach jeweils 5 Minuten baust du einen knackigen, 20-sekündigen Sprint ein. Ein genialer Plan für alle RadfahrerInnen, die ihre Tempohärte spürbar verbessern wollen.

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2. Two-Series Sweet Spot mit Bursts B

Mach dich bereit für ein intensives Programm, das deine Radperformance gezielt pusht. Der Fokus liegt voll auf dem Sweet Spot: Du absolvierst zwei Sätze von 19-minütigen Intervallen im Tempo-Bereich. Als zusätzliche Challenge baust du alle 5 Minuten einen 15-sekündigen Sprint ein. Ideal, wenn du deine Stehversuche und deine Power für explosive Situationen wie Zielsprints oder kurze Rampen verbessern willst.

3. Three-Set Sweet Spot mit Bursts

Hier stehen drei Sätze mit 12-minütigen Sweet-Spot-Intervallen im Tempo-Bereich auf dem Plan. Alle 4 Minuten folgt ein 20-sekündiger Sprint. Versuche, bei den Sprints für die vollen 20 Sekunden aus dem Sattel zu gehen. 

Dieses Workout trainiert sowohl deine aerobe Ausdauer als auch deine Schnellkraft, indem es den Sweet Spot mit explosiven Antritten kombiniert. Es hilft dir, auch bei hoher Vorbelastung noch Druck auf die Pedale zu bringen – essenziell für Attacken im Rennen oder steile Rampen.

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4. The Sweet Spot 

In dieser 50-minütigen Einheit wechselt die Intensität alle 5 Minuten zwischen 93 % und 89 %. Dieser dreiteilige Sweet-Spot-Plan von JOIN ist gezielt darauf ausgelegt, sowohl die Fett- als auch die Kohlenhydratverbrennung optimal anzusprechen – perfekt für alle mit wenig Zeit, die das Maximum aus ihrem Training herausholen wollen.

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5. Sweet Spot Tempo

Eines der beliebtesten Workouts ist die JOIN Sweet-Spot-Tempo-Serie, bei der du eine einzige 40-minütige Session im Tempo-Bereich absolvierst. Diese Einheit maximiert die Fett- und Kohlenhydratverbrennung und bietet dir bei minimalem Zeitaufwand einen echten Performance-Boost. Da sich die Intensität alle 5 Minuten ändert, ist das Training nicht nur extrem kurzweilig, sondern auch hochgradig effektiv.

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6. Sweet Spot Tempo

In dieser etwas kürzeren Variante fährst du ein langes Intervall von 50 Minuten, bei dem die Intensität alle 5 Minuten zwischen 93 % und 89 % pendelt. Das kurbelt deine Fett- und Kohlenhydratverbrennung maximal an und liefert dir den sprichwörtlichen „Bang for your buck“. Besonders wertvoll für alle RadfahrerInnen mit einem engen Zeitplan.

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Wie viele Sweet-Spot-Einheiten pro Woche machen Sinn?

Für die meisten RadfahrerInnen sind 2 bis 3 Sweet-Spot-Einheiten pro Woche ideal, um einen starken Trainingsreiz zu setzen und dem Körper gleichzeitig genug Zeit zur Regeneration zu geben. 

  • EinsteigerInnen sollten mit 1 bis 2 kürzeren Einheiten pro Woche starten, damit sich der Körper sicher an die neue Belastung anpassen kann, während man trotzdem schon von den Effekten profitiert. 

  • Fortgeschrittene FahrerInnen mit einer soliden Grundlage können meist problemlos 2 bis 3 Einheiten absolvieren.

  • Sehr erfahrene AthletInnen können sogar bis zu 4 Einheiten pro Woche einstreuen – vorausgesetzt, die Regeneration stimmt und man hört auf die Signale seines Körpers. 

Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, die Häufigkeit an deine Erfahrung, dein Fitnesslevel und deine Ziele anzupassen. Obwohl der Sweet Spot genial ist, kann ein Zuviel ohne ausreichende Pausen schnell zu Übermüdung und Leistungsabfall führen. 

JOIN nimmt dir das Grübeln ab. Mit über 400 dynamischen Workouts, die individuell auf dich zugeschnitten sind, nutzt JOIN dein Feedback, dein tägliches Wohlbefinden und deine Trainingsdaten, um dich immer im optimalen Bereich zu halten und Übertraining konsequent zu vermeiden. 

Sweet-Spot-Training, das in dein Leben passt

Dieses Training ist eine hochgradig effektive Methode, um deine Fitness zu steigern und gleichzeitig Belastung und Erholung perfekt auszubalancieren. Durch den Fokus auf den Sweet Spot maximierst du deine Trainingserfolge, ohne Übertraining oder einen Burnout zu riskieren

Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, deine Intensitäten im Auge zu behalten, auf deinen Körper zu hören und einem Plan zu folgen, der sich dynamisch an deine Fortschritte und deine Tagesform anpasst. 

Mit JOIN gehört das Rätselraten beim Training der Vergangenheit an. Unsere adaptiven Trainingspläne sind exakt auf deine Bedürfnisse zugeschnitten. Sie nutzen dein Feedback und deine Daten, damit du immer im Sweet Spot bleibst – ganz ohne die Gefahr, dich abzuschießen. 

Egal, ob du dich auf dein nächstes großes Event vorbereitest oder einfach nur deine Form verbessern willst: Der dynamische Ansatz von JOIN hält dich motiviert, balanciert und bringt dich sicher voran.

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